Eine GoFundMe Aktion für Kevin Schmitt

Manchmal reicht eine einzige Sekunde. Und nichts ist mehr, wie es einmal war.

Foto: Kevin Schmitt

Wie eine Explosion in Völklingen Kevins Leben von einer Sekunde auf die nächste veränderte.

Ein einziger Augenblick kann genügen, um ein Leben aus der Bahn zu werfen. Und oft trifft es nicht nur den Menschen selbst. Es trifft auch die Partnerin, die Familie, Freunde – alle, die mit ihm lachen, hoffen und ihre Zukunft geplant haben.

Denn es zerplatzen Träume, Perspektiven und der ganz normale Alltag, der dem Leben ein Gerüst schenkt. Nichts ist mehr, wie es einmal war! Das, was dem 31-jährigen Kevin Schmitt in jener Nacht am 18.04.26 in Völklingen passierte, klingt wie eine dramatische Szene im neuen Tatort. Wie formulierte es Kevins Freundin Chiara in einem Telefonat mit mir: „Im falschen Moment am falschen Ort“. Mehr braucht es manchmal nicht, um das Unbegreifliche zu beschreiben.

In ihrem GoFundMe Aufruf schildert Chiara die Ereignisse dieser Nacht, die das Saarland erschütterten: In einer Völklinger Unterführung öffnete ein Mann eine bislang unbekannte Flasche. Was wie eine belanglose Handlung begann, endete in einer Katastrophe. Die Flasche explodierte. Ein Mensch verlor sein Leben, vier weitere wurden schwer verletzt. Innerhalb weniger Sekunden wurden mehrere Leben für immer verändert…

 

Freundin Chiara bittet um Unterstützung:

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

am 18. April hat sich das Leben meines Partners Kevin für immer verändert.

Nach der Arbeit traf er sich mit Freunden, um gemeinsam etwas zu trinken. Was als gewöhnlicher Abend begann, endete in einer Katastrophe. Durch die Explosion einer Flasche mit unbekanntem Inhalt wurde Kevin lebensgefährlich verletzt.

Er lag mehr als zwei Wochen im Koma und kämpfte um sein Leben. Die Explosion hinterließ schwerste Verletzungen am gesamten Körper. Am schlimmsten jedoch: Kevin verlor sein Augenlicht.

Sein rechtes Auge ist vollständig erblindet. Auf dem linken Auge kann er nur noch in seltenen Momenten zwischen hell und dunkel unterscheiden. Die behandelnden Ärzte haben uns wenig Hoffnung gemacht, dass sich sein Sehvermögen noch wesentlich verbessern wird.

Kevin ist erst 31 Jahre alt. Von einem Tag auf den anderen verlor er seine Selbstständigkeit, seine berufliche Perspektive und vieles von dem, was für die meisten Menschen selbstverständlich ist. Trotzdem gibt er nicht auf. Jeden Tag kämpft er sich zurück ins Leben.

Bei unserer Suche nach möglichen Behandlungen sind wir auf das SAVIR-Center in Magdeburg aufmerksam geworden. Dort wird eine spezielle Mikrostromtherapie angeboten, die bei Schädigungen des Sehnervs helfen kann, verbliebene Sehfunktionen zu aktivieren. Niemand kann uns garantieren, dass Kevin dadurch wieder sehen wird. Doch es besteht die Chance, dass er zumindest Umrisse, Kontraste oder Bewegungen wahrnehmen kann – ein Stück Lebensqualität, das für ihn von unschätzbarem Wert wäre.

Leider handelt es sich um eine Privatleistung, die von den Krankenkassen nicht übernommen wird. Neben den Behandlungskosten kommen Reise-, Unterkunfts- und weitere Ausgaben hinzu, die wir allein nicht stemmen können.

Deshalb bitten wir euch von Herzen um Unterstützung. Jeder Beitrag – egal wie groß oder klein – bringt Kevin seinem Ziel ein Stück näher. Wenn ihr nicht spenden könnt, helft uns bitte, indem ihr unseren Aufruf teilt.

Wir danken euch für eure Unterstützung, eure Anteilnahme und eure Hoffnung.

Von Herzen

Chiara

Alle Informationen findet ihr unter: https://www.gofundme.com/f/lasst-fur-kevin-wieder-licht-ins-leben

 

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