St. Wendel. Der ökumenische Taizé-Projektchor St. Wendel hat am 28. Juni sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Den Auftakt bildete ein Hochamt in der Wendelinusbasilika, an das sich ein Mittagsbuffet und gemütliches Beisammensein im Cusanushaus anschlossen. Mehr als 50 Sängerinnen und Sänger hatten sich auf der Empore versammelt, um den Gottesdienst musikalisch zu gestalten.
Dekan Klaus Leist begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes Chorleiter Hermann Lissmann und den musikalischen Leiter Theo Schwarz. Da Schwarz aus gesundheitlichen Gründen diesmal nur mit seiner Stimme mitwirken konnte, war Dekanatskantor Stefan Klemm kurzfristig an der Orgel eingesprungen. Unter den Ehrengästen befanden sich Pfarrerin i. R. Christine Unrath, die den Chor bei vielen Gelegenheiten begleitet hat, die Erste Beigeordnete Elisabeth Krob, die Bürgermeister Peter Klär vertrat, sowie Pastor Erwin Recktenwald, ein langjähriger Freund des Chores, der das Hochamt als Mitzelebrant mitgestaltete.
In seiner Predigt und den Fürbitten rückte Dekan Leist den Projektchor in den Mittelpunkt. Er würdigte die Gemeinschaft als Verheißung, als ein Leben, das sich verschenke und sich in Gott verankere, als eine Gemeinschaft, die trage. Viele Stimmen hätten sich über die Jahre zu einem Klang verbunden, der Menschen tröste, stärke und miteinander verbinde. Zum Abschluss des Gottesdienstes, der mit dem festlichen Halleluja aus Taizé ausklang, überreichte Dekan Leist ein großzügiges Geburtstagsgeschenk: Chorleiter Hermann Lissmann nahm einen Scheck über 1.000 Euro entgegen.





