In der Diskussion um die Zukunft des Oktoberfestes im Rahmen der Wendelskirmes hat sich nun auch die CDU Stadtverband St. Wendel zu Wort gemeldet. Stadtverbandsvorsitzender Alexander Zeyer appellierte an alle Beteiligten, das Gespräch zu suchen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
Zunächst sprach Zeyer dem Turnverein St. Wendel und dem FC Blau Weiß St. Wendel seinen Dank aus. Beide Vereine hätten das Oktoberfest über viele Jahre hinweg mit großem ehrenamtlichem Einsatz organisiert und damit wesentlich zum Erfolg der Kirmes beigetragen.
„Das Oktoberfest ist längst weit mehr als eine einzelne Veranstaltung. Es gehört für viele Menschen fest zur Wendelskirmes und ist zu einer liebgewonnenen Tradition geworden“, erklärte Zeyer.
Gleichzeitig zeigte die CDU Verständnis dafür, dass angesichts steigender Kosten und wachsender organisatorischer Anforderungen über neue Konzepte und Kooperationen nachgedacht werde.
„Umso wichtiger ist es, dass alle Beteiligten miteinander im Gespräch bleiben. Unterschiedliche Vorstellungen gehören dazu. Sie sollten jedoch am gemeinsamen Tisch geklärt werden. Der direkte Austausch muss immer der erste Schritt sein“, so Zeyer weiter.
Nach Ansicht der CDU müsse das Oktoberfest auch künftig ein fester Bestandteil der Wendelskirmes bleiben und weiterhin von Vereinen aus der Stadt getragen werden.
„Denn am Ende geht es nicht darum, wer Recht hat. Entscheidend ist, dass es gelingt, das beliebte Oktoberfest dauerhaft zu erhalten und seine Zukunft zu sichern“, erklärte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende.
Die CDU bot zudem an, bei Gesprächen unterstützend mitzuwirken. Abschließend betonte Zeyer: „St. Wendel lebt vom Engagement seiner Vereine. Dieses Engagement verdient Respekt, Wertschätzung und die Bereitschaft aller, gemeinsam pragmatische Lösungen zu finden.“





