Bereits zum neunten Mal findet in der Gemeinde Freisen ein internationales Workcamp der IBG statt. Vom 8. bis 22. Juli 2026 sind 14 junge Erwachsene aus acht verschiedenen Nationen zu Gast. Bürgermeister Karl-Josef Scheer und die Ortsvorsteherin von Schwarzerden, Annette Euler, begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 9. Juli offiziell. Untergebracht ist die Gruppe im ehemaligen Sportheim im Ortsteil Schwarzerden, das für die Dauer des Aufenthalts als Unterkunft dient.
Während der zwei Wochen packen die jungen Leute bei verschiedenen Projekten zur Verschönerung der Ortsbilder an. Auf dem Programm stehen unter anderem das Streichen von Schutzhütten, das Aufstellen von Ruhebänken sowie weitere Arbeiten zur Aufwertung öffentlicher Anlagen und Plätze. Bürgermeister Scheer betonte bei der Begrüßung, dass gerade vor dem Hintergrund der aktuellen internationalen Konflikte persönliche Begegnungen und der Austausch zwischen jungen Menschen verschiedener Nationen wichtiger denn je seien. Solche Projekte förderten die Völkerverständigung und trügen dazu bei, Vorurteile abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu stärken.
Ortsvorsteherin Annette Euler wünschte den Gästen eine erlebnisreiche Zeit und verwies besonders auf die bevorstehende Kirmes im Ortsteil Schwarzerden vom 11. bis 13. Juli. Diese biete eine ideale Gelegenheit, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, örtliche Traditionen kennenzulernen und den internationalen Austausch mit Leben zu füllen. Solche Begegnungen seien ein wichtiger Baustein für eine gelungene Integration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Gemeindeleben.
Neben dem ehrenamtlichen Einsatz erwartet die Gruppe ein abwechslungsreiches Freizeit- und Kulturprogramm, bei dem sie die Gemeinde Freisen und die Region kennenlernen und Einblicke in Geschichte, Kultur und Lebensweise vor Ort erhalten.
Die Gemeinde erinnerte in diesem Zusammenhang an den in diesem Jahr verstorbenen ehemaligen Ortsvorsteher von Schwarzerden, Ernst „Erne“ Später. Seinem besonderen Engagement ist es zu verdanken, dass das erste IBG-Workcamp bereits 2013 in der Gemeinde stattfinden konnte. Die bis heute erfolgreiche Fortführung des Projekts geht maßgeblich auf seinen nachhaltigen Einsatz für internationale Begegnung zurück.





