St. Wendeler Gymnasium glänzt zum wiederholten Mal bei landesweiter MINT-Ehrung in Saarbrücken

Fotos: Carsten Simon

Das Gymnasium Wendalinum in St. Wendel darf sich erneut über zwei Auszeichnungen freuen: Am 8. September wurde die Schule im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Saarbrücken bereits zum fünften Mal als „MINT-freundliche Schule“ und zum vierten Mal als „Digitale Schule“ bestätigt. Damit gehört das größte St. Wendeler Gymnasium zu vier saarländischen Schulen, die an diesem Tag beide Siegel gleichzeitig erhielten.

Insgesamt ehrten die Veranstalter im ZeMA – Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik, das sich derzeit zum Saarland Engineering Institute wandelt – sechs Digitale Schulen und elf MINT-freundliche Schulen im Saarland. 13 Schulen erhielten dabei insgesamt 17 Auszeichnungen. Unter den Ehrengästen waren Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot, Prof. Paul Motzki (ZeMA), Dielan Baban (Magma Mathe), Tom Brenner (Stefan Morsch Stiftung), Fabian Perseu (Deutsche Bahn AG), Stefan Ginthum (Hohenloher) und Ralf Kutkowski (MINT Zukunft). Die saarländische Veranstaltung bildete den Auftakt der bundesweiten „Tour de MINT“ des Vereins „MINT Zukunft schaffen!“, bei der in diesem Jahr rund 900 Schulen in allen 16 Bundesländern ausgezeichnet werden. Die Anerkennungen gelten jeweils für drei Jahre.

Bei der Zertifizierung des Wendalinums wurde unter anderem die Neueinführung eines offenen Lernkonzepts im Fach Chemie gewürdigt. Dieses setzt stärker auf selbst organisiertes Lernen und Handlungsorientierung, sodass Schülerinnen und Schüler eigenständig und forschend-entdeckend Unterrichtsinhalte erarbeiten können.

Die zuständigen Koordinatoren Michael Wolf (MINT) und Tobias Müller (Digitales) zeigten sich erfreut über die erfolgreichen Rezertifizierungen und werteten diese als Bestätigung der kontinuierlichen und zielorientierten Arbeit der Schule in beiden Bereichen. Schulleiter Alexander Besch betonte die Bedeutung des MINT-Profils am Gymnasium Wendalinum sowie die Fortschritte in der Organisation und vor allem der Lernkultur, die durch die Digitalisierung erreicht worden seien. Er dankte den zuständigen Lehrkräften für ihre Arbeit, den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement sowie Ministerin Streichert-Clivot und dem Verein „MINT Zukunft schaffen!“ für die Auszeichnungen.

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