In der Region St. Wendel sind derzeit Betrüger unterwegs, die sich als Spendensammler der Lebenshilfe St. Wendel ausgeben. Wie die Einrichtung am 4. September mitteilte, häufen sich Hinweise aus der Bevölkerung über entsprechende Vorfälle. Die Täter sprechen Passanten gezielt auf den Parkplätzen von Supermärkten und Discountern an. Besonders häufig geraten dabei ältere Menschen ins Visier der Unbekannten.
Die Vorgehensweise ist dreist: Unter dem Vorwand, Spenden für die Lebenshilfe einzusammeln, versuchen die Betrüger an Kontodaten oder sogar PIN-Nummern von EC- und Kreditkarten zu gelangen. Die Geschäftsführung der Lebenshilfe distanziert sich entschieden von diesen Aktionen. „Wir führen weder Parkplatz- noch Haustür-Spendensammlungen durch, noch haben wir Dritte damit beauftragt, dies in unserem Namen zu tun“, betonen die Geschäftsführer Peter Schön und Hans Josef Scholl. „Dass die Hilfsbereitschaft von Menschen und der gute Name unserer Einrichtung für solche kriminellen Zwecke missbraucht werden, verurteilen wir aufs Schärfste.“
Die Lebenshilfe rät Bürgerinnen und Bürgern, auf Parkplätzen oder an der Haustür unter keinen Umständen Bargeld, Kontodaten oder PINs herauszugeben. Wer angesprochen wird, solle sich nicht unter Druck setzen lassen. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend der Polizei oder der Geschäftsstelle der Lebenshilfe St. Wendel gemeldet werden.




