Serie zur Landtagswahl: Gerald Linn von der SPD #LTW17

Erzählen Sie uns was zu Ihrer Person! Wo wohnen Sie, wie alt sind Sie, sind Sie verheiratet, haben Sie Kinder, welche Hobbys haben Sie?

Ich bin wohnhaft in Eitzweiler in der schönen Gemeinde Freisen, 53 Jahre alt und verheiratet. Meine Hobbys sind neben der Kommunalpolitik das Singen im Männerchor, Wandern und Radfahren.

Welche Berufsausbildung haben Sie?

Nach meinem Fachabitur im kaufmännischen Bereich habe ich meinen beruflichen Weg als Beamtenanwärter bei der früheren Deutschen Bundespost begonnen. Ich bin derzeit Beamter im gehobenen Dienst bei der Deutschen Post.

Warum engagieren Sie sich in einer Partei?

Die Gemeinde Freisen und die Menschen in unserem ländlichen Raum liegen mir besonders am Herzen. Deshalb engagiere ich mich als Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion und Ortsvorsteher von Eitzweiler. Auch als stellvertretender Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt setze ich mich für die Belange unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Früher habe ich mich als Vorsitzender der Deutschen Postgewerkschaft in Neunkirchen für die Interessen der Beschäftigen eingesetzt.

Wie sah Ihr Werdegang in Ihrer Partei aus?

Ich gehöre seit 1983 der SPD an und habe verschiedene Aufgaben bei den Jusos und der SPD ausgeführt, u. a. Kreisvorsitzender der Jusos, Schatzmeister des SPD-Kreisverbandes St. Wendel, SPD-Gemeindeverbandsvorsitzender Freisen.

Was wollen Sie im Landtag anpacken?

Ich kandidiere auf der Landesliste meiner Partei für den saarländischen Landtag und trete dafür ein, dass wir uns in unseren Dörfern in der Gemeinde Freisen weiterhin wohlfühlen. Unsere Gemeinde soll genug Geld haben für ihre Aufgaben, für Schulen und Kindergärten, für gute Straßen und für Räumlichkeiten für unsere Vereine sowie für die Unterstützung älterer Menschen und der Jugendarbeit. Ein Anliegen ist mir auch die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Sicherheit ist gerade im ländlichen Raum ein wichtiges Thema. Ich bin deshalb für mehr Polizei in der Fläche. Wer mich kennt, weiß, dass ich meinen Worten auch Taten folgen lasse.

Was ärgert sie derzeit in der Politik?

Mich ärgert aktuell, dass die Rechtspopulisten nicht nur in Deutschland einen verhältnismäßig hohen Zulauf haben, ohne dass sie tatsächlich Rezepte für die aktuellen Probleme haben. Deshalb finde ich den Ansatz des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz genau richtig, für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen zu wollen.

Was sind die aus Ihrer Sicht drei wichtigsten Dinge aus dem Wahlprogramm Ihrer Partei?

Leistung muss sich lohnen, gleiche Bildungschancen für alle und Zusammenhalt stärken:  Diejenigen, die arbeiten, müssen mehr in der Tasche haben als diejenigen, die nicht arbeiten. Und zwar in ihrem Arbeitsleben und später in ihrer Rente.

Wir brauchen zusätzliche Investitionen, um unsere Schulen, Hochschulen und Straßen endlich wieder in einen guten Zustand zu bringen. Die Kindergartengebühren sollen Schritt für Schritt abgeschafft und darüber hinaus eine neue Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 an Gymnasien ermöglicht werden.

Unsere Vereine werden wir deutlich besser unterstützen als das in der Vergangenheit der Fall gewesen ist. Sie sind die Wiege des Zusammenhalts in unserem Land. Und Zusammenhalt ist eine saarländische Tugend.

Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?

Demokratie ist etwas sehr wertvolles.  Und die Demokratie lebt von der Beteiligung der Menschen. Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger sollten deshalb von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und eine demokratische Partei, am Liebsten die SPD, wählen. Deshalb gehen Sie bitte zur Wahl.

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