Oktoberfest-Zoff: FC Blau-Weiß St. Wendel plant Alternative

Das Riesenrad auf der beliebten Wendelskirmes (Foto: Josef Bonenberger)

Der Streit um das Oktoberfest im Rahmen der Wendelskirmes 2026 spitzt sich weiter zu (wir berichteten). Nachdem St. Wendels Bürgermeister Peter Klär am Freitag via Facebook verkündet hatte, dass das St. Wendeler Oktoberfest an drei Tagen stattfinden werde, zieht der FC Blau-Weiß St. Wendel nun Konsequenzen.

Der Verein wollte das Oktoberfest an vier Tagen im Festzelt auf dem Festplatz durchführen. Nach Darstellung des Vereins ist eine Durchführung an lediglich drei Tagen wirtschaftlich nicht darstellbar. Walter Ries, Vorstandsmitglied der Fußballer und offiziell Beauftragter für das Oktoberfest, sagte gegenüber wndn.de, dass der FC Blau-Weiß unter diesen Umständen das Oktoberfest nicht im Festzelt betreiben werde.

Gleichzeitig arbeitet der Verein bereits an einer Alternative. Demnach wird derzeit eine Oktoberfestparty an einer anderen Location während der Kirmes geplant. Details dazu sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Fest steht nach Angaben von Ries bereits, dass das Kirmesfrühstück von Manin am Kirmesmontag nicht im Festzelt stattfinden wird. Stattdessen werde das Kirmesfrühstück in der Domgalerie durchgeführt. Das bestätigte Ries gegenüber wndn.de.

„Viele Firmen und Sponsoren die bereits Tische reserviert hatten, meldeten sich in den letzten Tagen im Restaurant, weshalb eine Entscheidung her musste“, so Walter Ries.

Damit dürfte klar sein: Die Wendelskirmes wird in diesem Jahr anders aussehen als gewohnt.

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