Der Ortsvorsteher Gerald Linn hat gemeinsam mit der Grafikerin Iris Seibert das Faltblatt „Wanderkarte Eitzweiler“ aus dem Jahr 2008 überarbeitet. Vor 15 Jahren hatte eine Projektgruppe aus Mitgliedern des Ortsrates und der damaligen Heimatvereinsvorsitzenden Iris Seibert eine Schautafel entwickelt, die auf dem Dorfplatz in der Kuseler Straße steht und die Grundlage für die Erstauflage der Wanderkarte bildete.
Seit der ersten Ausgabe hat es zahlreiche Veränderungen gegeben. Unter anderem wurde seitdem der Bahnradweg St. Wendeler Land entwickelt, dessen Initiative vor mehr als 20 Jahren in Eitzweiler entstand. Mit diesem aktualisierten Prospekt wird das Dorf vorgestellt. Die Karte soll insbesondere Neubürgerinnen und Neubürgern sowie Gästen als Orientierungshilfe dienen und das Kennenlernen von Eitzweiler erleichtern.
Der Ortsvorsteher betont: „Unser Eitzweiler ist ein Ort, in dem es sich sehr gut leben lässt und der für die Zukunft gut aufgestellt ist. Unser Dorfleitbild ist die Erhaltung und Bewahrung des dörflichen Charakters. Wir sind stolz auf unsere landwirtschaftliche Vergangenheit und auf das, was unsere Vorfahren hinterlassen haben! Natur pur kann in und um Eitzweiler erlebt werden.“
Das Dokument ist in zwei Bereiche gegliedert. Die Gemarkung von Eitzweiler zeichnet sich durch ein gut ausgebautes Wanderwegenetz mit zahlreichen Ruhemöglichkeiten und beeindruckenden Aussichtspunkten über Berge und Täler aus. Die Karte enthält fünf Rundwanderstrecken, auf denen die Vielfalt der Eitzweiler Gemarkung erkundet werden kann. Spaziergänger und Wanderer finden an ausgewählten Stellen Ruhebänke, an denen sie die reizvolle Landschaft genießen können.
Inzwischen gibt es mehr als 20 Ruhebänke in Eitzweiler und auf seiner Gemarkung. Die Rundwander- und Radwege wurden in der Vergangenheit von Freiwilligen des örtlichen Heimatvereins ausgeschildert. Das Faltblatt enthält eine umfassende Darstellung der gesamten Gemarkung von Eitzweiler, einschließlich der Siedlung und des Banns mit Flurnamen, Biotopen, Naturdenkmälern und sechs Plätzen von historischer Bedeutung. Hierzu gehören die Ausgrabungsfunde der römischen Villa Rustica und der keltischen Brandgräber, die römische Heerstraße sowie die historischen Grenzsteine Pfalz-Zweibrücken/Lothringen.
Die Rückseite des Faltblatts enthält Informationen über Sehenswürdigkeiten sowie eine kurze historische Zusammenfassung, verfasst vom Historiker Johannes Naumann. Zudem gibt es eine Erklärung des Eitzweiler Wappens sowie einen Ortsplan, der einen Überblick über das Dorf bietet. Der Ortsvorsteher hofft, dass diese Informationen gut aufgenommen werden und sich als hilfreich für die Gäste erweisen.





