Die Industriegewerkschaft BAU Saar-Trier ruft zum Zeichen für mehr Arbeitsschutz auf. Am morgigen Dienstag dem 28. April 2026 findet der internationale Gedenktag für mehr Arbeitsschutzt statt. Dazu werden alle Beschäftigten im Kreis St. Wendel aufgrufen um 12 Uhr mittags eine Gedenkminute, für alle die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden sind, einzulgen.
Die IG BAU Saar-Trier appelliert an die Beschäftigten im Landkreis St. Wendel, einen „Wo lauern Gefahren?“-Check im Betrieb zu machen: „Es ist wichtig, über die Risiken am eigenen Arbeitsplatz zu sprechen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinen Cent sparen“, sagt Ute Langenbahn.
Die Vorsitzende der IG BAU Saar-Trier macht dabei deutlich, dass es um die ganze Palette der Risiken im Job gehe: „Um den Sturz von der Leiter und das Ausrutschen mit der Motorsäge genauso wie ums Sanieren von Asbest-Gebäuden. Aber auch um Psycho-Druck – vom hohen Arbeitstempo bis zu Stressfaktoren mit Burnout im Büro“, so Ute Langenbahn. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz sei Eigenverantwortung gefragt. Passend dazu steht der Workers‘ Memorial Day nach Angaben der IG BAU in diesem Jahr unter dem Motto: „Sag ‚Stopp!‘, wenn es gefährlich ist.“



