90 Einsatzkräfte vor Ort

Zimmerbrand in Namborn-Eisweiler: Fünf Verletzte und mehrere Wohnungen unbewohnbar

Foto: Lukas Becker, Feuerwehr

Am Abend des 8. Januar 2024, gegen 20:01 Uhr, brach in der Herrenwaldstraße in Namborn-Eisweiler ein Zimmerbrand aus. Die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg meldete, dass das Feuer in einer Dachgeschosswohnung eines dreigeschossigen Reihenhauses entstanden war. Besorgniserregend war die Tatsache, dass sich zum Zeitpunkt des Brandes noch Personen im Gebäude befanden.

Bei Ankunft der ersten Feuerwehrkräfte wurde ein Bewohner, der eigene Löschversuche unternommen hatte, aus der Wohnung evakuiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet.

Die Feuerwehr reagierte umgehend und begann umfassende Löscharbeiten, sowohl von innen als auch von außen durch einen Löschangriff über die Drehleiter der Feuerwehr St. Wendel. Zusätzliche Löschangriffe von allen Seiten wurden eingeleitet, und eine zweite Drehleiter aus Bosen-Eckelhausen wurde hinzugezogen, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

Infolge des Brandes wurden insgesamt fünf Personen verletzt, zwei davon schwer. Der Rettungsdienst versorgte alle Verletzten sofort und brachte sie in ein Krankenhaus.

Die betroffenen Wohnungen im Reihenhaus sind derzeit nicht bewohnbar, ebenso wie eine Wohnung in einem benachbarten Gebäude. Die betroffenen Personen fanden vorübergehend Unterkunft bei Verwandten oder im Dorfgemeinschaftshaus Eisweiler.

Das ausgetretene Löschwasser gefror aufgrund der extremen Kälte auf der Straße, was vom Bauhof der Gemeinde Namborn abgestreut werden musste.

Bürgermeister und Ortsvorsteher machten sich vor Ort ein Bild der Lage und kümmerten sich um Unterkünfte für die Anwohner. Die Notfallseelsorge wurde ebenfalls zur Betreuung der Bewohner hinzugezogen.

Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte der Löschbezirke Namborn, Baltersweiler, Hirstein, Namborn-Mitte, Oberthal, St. Wendel (Drehleiter) und Bosen-Eckelhausen, sowie Polizei, Rettungsdienst und Notfallseelsorge im Einsatz. Der Verpflegungszug des Landkreises St. Wendel, bestehend aus DRK und Malteser, übernahm die Verpflegung mit Heißgetränken.

Der Energieversorger war vor Ort tätig, um die Stromversorgung der umliegenden Häuser sicherzustellen. Nach rund vier Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.

Zur Ursache und Schadenshöhe des Brandes konnten seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

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