Das Gesundheitsministerium mahnt zur erhöhten Wachsamkeit im Umgang mit Zeckenstichen, um die Ausbreitung der Borreliose einzudämmen. „Borreliose ist eine ernsthafte Erkrankung, die bei frühzeitiger Erkennung gut behandelt werden kann. Es ist jedoch entscheidend, dass die Bevölkerung umfassend über die Risiken und Präventionsmaßnahmen informiert wird. Ein rasches Entfernen der Zecke und das Beobachten möglicher Symptome, wie die typische Wanderröte, sind essenziell. Bei Unsicherheit sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden“, erklärte Gesundheitsstaatssekretärin Altesleben.
Borreliose äußert sich oft durch grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit. In späteren Stadien können Gelenkschmerzen, Herzprobleme und neurologische Ausfälle hinzukommen. Darüber hinaus weist das Ministerium auf die Gefahr der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) hin, einer ebenfalls durch Zecken übertragenen Virusinfektion, die schwere neurologische Schäden verursachen kann. Eine Impfung gegen FSME wird besonders in Risikogebieten empfohlen.
Das Ministerium rät, bei Aktivitäten im Freien auf schützende Kleidung zu achten und nach dem Aufenthalt in der Natur den Körper gründlich auf Zecken zu untersuchen.





