Die Volleyballerinnen des SSC Freisen setzten ihre Erfolgsserie in der 2. Bundesliga fort. Mit einem 3:0-Heimsieg gegen den TSV TB München holte das Team von Trainerin Brigitte Schumacher den dritten Sieg innerhalb von sieben Tagen. Durch die neun gewonnenen Punkte kletterte die Mannschaft auf den sechsten Tabellenplatz.
Vor mehr als 200 begeisterten Zuschauern in der Bruchwaldhalle mussten sich die Gastgeberinnen den Erfolg hart erarbeiten. Die Münchnerinnen präsentierten sich deutlich stärker als noch beim Auswärtsspiel eine Woche zuvor, das Freisen in unter einer Stunde für sich entschieden hatte.
Im ersten Durchgang dominierten die Freisenerinnen mit druckvollen Aufschlägen das Geschehen. Sie bauten ihre Führung kontinuierlich aus – von 6:2 über 10:4 bis auf 17:13. Beim Stand von 24:20 hatte der SSC vier Satzbälle. München wehrte drei davon ab, doch der vierte Aufschlag geriet zu lang und war für die Gäste nicht mehr erreichbar. Der erste Satz ging mit 25:23 an die Gastgeberinnen.
Der zweite Abschnitt verlief nach ähnlichem Muster. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich Freisen zur Satzmitte mit vier bis fünf Punkten ab. Bei 24:21 verwandelte Krystsina Bustamante-Lapko erst den dritten Satzball mit einem schnellen Angriff zum 25:23.
Im dritten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf hohem Niveau. München ging in der entscheidenden Phase sogar mit 21:20 in Führung. Die Gastgeberinnen behielten jedoch die Nerven und drehten die Partie. Kapitänin Doreen Werth beendete mit zwei starken Aufschlägen den Satz mit 25:22 und sicherte damit den Gesamtsieg.
Unterstützung erhielten die Volleyballerinnen von den Jugendfußballern der JSG Weiselberg und deren Eltern, die für zusätzliche Stimmung auf den Rängen sorgten. Einen Wermutstropfen gab es allerdings: Caroline Bachmeier verletzte sich im zweiten Satz ohne Fremdeinwirkung am linken Sprunggelenk. Als wertvollste Spielerin wurde Zuspielerin Leonie Dewes mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet.



