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Umwelt-Campus Birkenfeld: Künstliche Intelligenz als neues Studienangebot

Neues Studienangebot KI (Foto: Jannik Scheer)

Künstliche Intelligenz (KI) – ein Schlagwort, das derzeit Medien, Öffentlichkeit und Fachwelt gleichermaßen elektrisiert: Lässt sich die menschliche Intelligenz mit Hilfe von Computertechnik nachbilden? Wird die menschliche Gehirnleistung gar überflüssig? Bislang, so die Mitglieder der Fachrichtung Informatik am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier, ist diese Vision der sogenannten „Starken Künstlichen Intelligenz“ noch in weiter Ferne. Dagegen hat die „Schwache“ KI schon heute große praktische Bedeutung mit konkreten Anwendungsbereichen wie Objekterkennung, Spracherkennung durch Assistenten wie „Siri“ oder Unterstützung des autonomen Fahrens. KI findet sich bereits in vielen Anwendungen, die wir im Alltag einsetzen. Sie ist eine Schlüsseltechnologie für die Automatisierung von Prozessen, die Gestaltung innovativer Produkte, aber auch für die
erfolgreiche Umsetzung der Energiewende und eine nachhaltige Entwicklung.

Das neue Bachelor-Studienangebot „Angewandte Informatik und Künstliche Intelligenz“ am Umwelt-Campus Birkenfeld widmet sich diesem zukunftsweisenden Thema. Es bietet eine grundlegende und solide Informatik-Ausbildung und verbindet diese durch viele Labore mit innovativen Anwendungen der künstlichen Intelligenz aus den Bereichen Energie, Umwelt und Automatisierung. Dabei wird auch hinterfragt, welche Auswirkungen KI auf Gesellschaft und Menschen hat. Künstliche Intelligenz als zusammenfassende Klammer wird dabei sowohl grundlegend eingeführt, als auch in vielen Lehrveranstaltungen als Anwendungstechnologie genutzt. In dem neuen Studiengang ist zudem ein Praxissemester integriert, das auch im Ausland absolviert werden kann. Die beiden Vertiefungsrichtungen „Anwendungen der Künstlichen Intelligenz“ und „Mechatronische Systeme“ ermöglichen Studierenden eine individuelle Schwerpunktbildung.

Neben dem hochaktuellen Lehrangebot, das überwiegend vor Ort und in kleinen Gruppen stattfindet, wird der neue Studiengang durch die zahlreichen KI-Forschungsprojekte der Fachrichtung Informatik unterstützt. So hat das renommierte „ZEIT“-Ranking 2021 ergeben, dass die Informatik am Umwelt-Campus Birkenfeld bundesweit bei den Hochschulen für angewandte Wissenschaften Platz zwei und damit eine Spitzenposition einnimmt. In den letzten beiden Jahren hat die Informatik am UCB jährlich rund 3,2 Millionen Euro Drittmittel eingeworben.„Viele Forschungsarbeiten drehen sich dabei um Künstliche Intelligenz – sei es für Anwendungen in der Landwirtschaft, künstliche Nasen zur Gerüche-Erkennung oder Techniken des autonomen Fahrens“, so Fachrichtungsleiter Prof. Stefan Naumann. Der Studiengangleiter von „Angewandte Informatik und künstliche Intelligenz“, Prof. Krieger, ergänzt dass „gerade diese praxisnahen Forschungsprojekte die Lehre sehr stark befruchten“. Besonders erfreulich sei zudem, dass von regionalen Firmen bereits erste Anfragen nach Absolventen gebe, so Krieger. Bereits ab dem ersten Semester werden Studierende daher in Praxis- und Forschungsprojekte integriert und so für das Berufsleben bestens vorbereitet. Darüber hinaus unterhält die Fachrichtung Informatik vielfältige Kontakte zu regionalen und international bekannten Firmen, von denen die Studierenden profitieren.

Die Bewerbung für den neuen Studiengang ist noch bis zum 16. September möglich.

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