Umwelt-Campus Birkenfeld: Dritte Internationale Summer School „IT-Fundamentals of National Park Monitoring 2018”

„Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? – Möchtest aber gerne mehr über das Management von Nationalparks und Biosphärenreservaten erfahren?“

Mit dieser Frage warb die dritte, mittlerweile erfolgreich abgeschlossene Summer School: „IT-Fundamentals of National Park Monitoring“ des Umwelt-Campus Birkenfeld um Masterstudierende weltweit, die sich auf dem Feld des Managements von Großschutzgebieten weiter qualifizieren möchten.

 Nationalparkmanagement

Wie das Konzept des Nationalparks Hunsrück-Hochwald vorsieht, spielt Forschung und Bildung im Park eine wichtige Rolle. Mit der räumlichen Nähe zum Umwelt-Campus entstand hier nun ein ideales Lehr- und Lernumfeld für Interessierte, die mehr über die Natur und den Technikeinsatz im Park erfahren wollten. So wurden die Teilnehmer aus sieben Nationen im Rahmen von Vorlesungen und praktischen Übungen in nationalparkrelevanten Themen wie Wildtiermonitoring, Internet der Dinge (Programmierung eigener Sensornetze), Datenqualitätsanalyse, Methoden der Erdbeobachtung sowie statistischen Analyseverfahren unterrichtet. Selbstverständlich standen auch Themen zum Management von Nationalparks auf dem Lehrplan.

Die Kernveranstaltungen, welche in enger Kooperation und unter Beteiligung von Experten des Nationalparkamtes sowie der Forschungsanstalt Waldökologie und Forstwirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz, von Professoren aus Belgien (Universität Hasselt) und selbstverständlich auch von Dozenten des Umwelt-Campus durchgeführt wurden, konnten durch Gastvorträge externer Dozenten ergänzt werden. Weiterhin besuchten die Teilnehmer zusätzliche Themenvorträge z.B. die Moorveranstaltung der Nationalparkakademie.

Lehrreiche Ausflüge in die Umgebung

Neben einer Exkursion zu den besonderen bzw. neuralgischen Punkten des Nationalparks wurden zudem interessante Ausflüge in die Umgebung unternommen. Unter anderem standen eine Wandertour sowie eine Stadtführung in Trier, bei der die Teilnehmer die Porta Nigra bestaunten und anschließend während einer Schifffahrt das Moseltal erkunden konnten, auf dem Programm.

Viele anregende Ideen

Am Ende der Summer School waren sowohl die Teilnehmer als auch die Dozenten begeistert, sowohl was die Organisation als auch die inhaltliche Ausgestaltung des Programms betraf. Es kam zu vielen interessanten Diskussionsrunden bei denen die Teilnehmer Fragen und anregende Ideen an die beteiligten Dozenten und Nationalparkmitarbeiter richteten. Alle Teilnehmer waren sehr motiviert und zeigten sich interessiert an den vorgestellten Themen rund um den Nationalpark.

Sie haben es also geschafft, ein paar Geheimnisse des Waldes zu lüften, und mehr im Nationalpark zu sehen, als nur eine Ansammlung von Bäumen.

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