Theley: Schüler aus Theleyer Schulen machen den „Deckel drauf“

Theley. Der Rotary-Club St. Wendel startete am Freitag, den 23. November, offiziell mit seinem neuen Projekt „Deckel drauf“ am Schulstandort Theley. Die Schulleiter Dr. Eric Planta (Gemeinschaftsschule Schaumberg) und Stefanie Leist von der Grundschule zögerten nicht lange mit der Zusage, an dem Projekt des Rotary-Clubs St. Wendel zur Ausrottung der Kinderlähmung (Polio) teilzunehmen.

Dr. Planta erklärte: „Mit dem Sammeln von Plastikdeckeln tragen die Schüler und Schülerinnen dazu bei, dass viele Kinder weltweit nicht von dieser tödlichen Krankheit befallen werden. Außerdem erfahren sie vermutlich erstmals bewusst Einzelheiten der Kinderlähmung, die in Europa seit Jahren nicht mehr vorkommt.“

Stefanie Leist betonte, sie habe das Thema auf einem Elternabend vorgestellt und nur Zustimmung erhalten. Alle hätten die Idee als gut bezeichnet und versprochen, mitzumachen.

Der Präsident des RC St.Wendel, Wolfgang Jung, übergab in Begleitung von drei Vorstandsmitgliedern den Schulleitern die ersten zwei Sammelbehälter. Die rund 700 Schüler und Schülerinnen sollen die Plastikdeckel zuhause, in der Verwandtschaft und bei Bekannten sammeln und in die Behälter werfen. Diese werden von einem Beauftragten des Clubs  zeitnah entleert und zu einer Sammelstelle gebracht. Von da aus gehen die Deckel an eine Wertstofffirma.

Mit dem Erlös werden Impfungen gegen die Polio (Kinderlähmung) finanziert. Mit 500 Deckeln kann man eine Impfung bezahlen. Auch Microsoft-Gründer Bill Gates  hilft beim Kampf gegen die Polio. Er verdreifacht den Betrag, den Rotary im Jahr sammelt.

Rotarier aus aller Welt beteiligen sich seit 1985 am Kampf gegen die Kinderlähmung. Dank massiver Impfkampagnen konnte die Zahl der Erkrankungen von 800.000 (1988) auf derzeit 14 verringert werden. Ab diesem Jahr beteiligt sich auch der Rotary-Club St.Wendel an der Aktion.

Präsident Wolfgang Jung hatte die Idee, dabei die Schulen des Landkreises St.Wendel mit ins Boot zu nehmen. Zusammen mit den Clubmitgliedern wäre er froh, wenn möglichst viele von ihnen bei der Aktion mitmachen würden.

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on linkedin
Share on telegram

ANZEIGEN