Mit einem symbolischen Spatenstich wurde am Montag, 26. August, der Startschuss für die Erweiterung des Gewerbegebiets „Auf der Schwann“ in Freisen gegeben. Wirtschaftsminister Jürgen Barke und Bürgermeister Karl-Josef Scheer setzten damit ein Zeichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Das Projekt wird mit einer ersten Finanzierungsrate von 1 Million Euro unterstützt, die aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der regionalen Beschäftigungslage und Wirtschaftsstruktur stammt. Wirtschaftsminister Barke betonte die Bedeutung dieses Vorhabens: „Der Strukturwandel an unserem Standort geht voran. Um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, arbeiten wir kontinuierlich mit den Kommunen daran, die Infrastruktur für Unternehmen zu verbessern. Durch die Erweiterung des Gewerbegebietes ‚Auf der Schwann‘ in Freisen schaffen wir ideale Voraussetzungen für mehr Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze in der Region.“
Auch Bürgermeister Scheer zeigte sich optimistisch: „Mit dem heutigen Spatenstich werden die Weichen für eine weitere positive Entwicklung unseres Wirtschaftsstandortes gestellt.“
Das Vorhaben wird von der LEG Kommunal, einer Tochter der Strukturholding Saar, unterstützt. „Ich freue mich, dass die LEG Kommunal die Gemeinde Freisen bei der Erweiterung des Gewerbegebietes unterstützen kann. Bei den früheren Bauabschnitten haben wir bereits erfolgreich mit der Gemeinde Freisen zusammengearbeitet und können unsere Erfahrungen und Fachkenntnisse in die nun beginnenden Arbeiten einfließen lassen, bei denen die LEG die Projektsteuerung, das Fördermittelmanagement sowie die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination übernimmt“, erklärt Valentin Holzer, Geschäftsführer der Strukturholding Saar.
Die Erweiterungsfläche umfasst rund 2,9 Hektar, wovon 1,9 Hektar als nutzbare Gewerbefläche vorgesehen sind. Im Zuge der Erschließungsarbeiten werden unter anderem Straßenbauarbeiten, die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser sowie Kanalarbeiten durchgeführt. Zudem sind Terrassierungs- und Erdbauarbeiten sowie notwendige Ausgleichsmaßnahmen geplant. Bereits jetzt gibt es Anfragen von Unternehmen, die sich auf den neuen Flächen ansiedeln möchten.



