Primstal: Anke Rehlinger präsentiert Konzept für ländlichen Raum

Foto: Christian Theobald

„Ich möchte heute gemeinsam mit euch über die Herausforderungen und Chancen im ländlichen Raum reden“, begann die SPD-Landesvorsitzende und Ministerpräsidentin Anke Rehlinger ihre Rede bei der Kommunalkonferenz im vollbesetzten Pfarrsaal in Primstal. Auf Einladung der SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Magnus Jung (St. Wendel) und Martina Holzner (Merzig-Wadern) präsentierte Rehlinger das gemeinsame Konzept zur Stärkung des ländlichen Raums, „um die Bedeutung und Wichtigkeit des Themas zu verdeutlichen“, so Rehlinger.

Der Einladung der Kreisvorsitzenden folgten zahlreiche Mitglieder beider SPD-Kreisverbände sowie Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, Institutionen und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus beiden Landkreisen. In ihrer Rede ging Rehlinger auf die Herausforderungen des ländlichen Raums im Strukturwandel ein, die sie mit „drei D“, Digitalisierung, Demographischer Wandel und Dekarbonisierung, umriss. Zwar seien dies Herausforderungen für das ganze Saarland, doch die „besonderen Verhältnisse“ des ländlichen Raums erforderten auch „besondere Lösungen“.

Ein wesentlicher Baustein im Konzept der SPD ist, dass die Bedürfnisse, Sorgen und Perspektiven in jedem Landkreis separat und mit den Menschen, Vereinen sowie Verbänden vor Ort diskutiert werden, um passende Lösungen zu finden. Rehlinger erwähnte auch ein „viertes D“ – die Demokratie, die vor besonderen Herausforderungen stehe. „Doch wenn sich die Menschen gerade im ländlichen Raum nicht gesehen und gehört fühlten, könne dies zu schwindendem Vertrauen in die Demokratie führen.“

Rehlinger betonte zudem die Bedeutung gut bezahlter Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Die Nutzung von Homeoffice im Zuge der Digitalisierung schaffe Möglichkeiten, dass sich Unternehmen ansiedeln und Menschen von zu Hause aus arbeiten können. Weiterhin hänge der Ausbau der regenerativen Energien im ländlichen Raum damit zusammen. „Jeder Euro, der in den Ausbau dieser Energien investiert wird, schützt das Klima und Arbeitsplätze zugleich“, so Rehlinger. Dafür habe die SPD im Saarland das Gemeindebeteiligungsgesetz auf den Weg gebracht, das den Kommunen bares Geld einbringe.

Auch im Bereich der Gesundheitsversorgung und der demographischen Entwicklung müssen spezifische Lösungen für den ländlichen Raum gefunden werden, was die SPD bereits angehe. Rehlinger führte weiter aus, dass die SPD schon viel für den ländlichen Raum gemacht habe, wie zum Beispiel das Schulbauprogramm, durch welches 230 Millionen Euro in Schulen fließen. Die SPD-Landesregierung schafft zudem die Kita-Gebühren schrittweise ab, was zur größten Netto-Entlastung für Familien in den letzten Jahren führt.

Die Entwicklung des ländlichen Raums sei ein „Herzensthema“ der SPD, so Rehlinger abschließend. Im Anschluss an ihre Rede fand ein reger Austausch zwischen den Mitgliedern, den Vereinen und den interessierten Bürgerinnen und Bürgern statt, wobei die Wichtigkeit der Entwicklung des ländlichen Raums nochmals betont wurde.

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