Der Mord an der 15-jährigen Roqia hat die Öffentlichkeit erschüttert. Die Familie stammte aus Afghanistan und lebte seit drei Jahren in Pirmasens. Die Leiche des Mädchens wurde am 17. Juni am Rheinufer in Worm gefunden.
Roqia wollte ein freies Leben führen, was ihre Eltern strikt ablehnten.
Der Vater gab in einer mehrstündigen Aussage an, dass er am Rheinufer war, wo die Leiche seiner Tochter gefunden wurde. Er erklärte, dass seine Frau ebenfalls an der Tat beteiligt war.
Nachbarn berichten von häufigen Streitereien in der Familie. Roqia lebte mit ihren Eltern und drei Geschwistern im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses. Die Nachbarn kannten die Familie als freundlich, doch das Verhältnis zu Roqia war angespannt.
Die Staatsanwaltschaft Mainz vermutet, dass die Eltern mit dem Lebensstil ihrer Tochter nicht einverstanden waren und sie deshalb töteten. Die Ermittlungen zur genauen Klärung der Tat und der Beteiligung beider Elternteile dauern an.





