Ein tragisches Unglück hat sich in der Nacht auf Sonntag auf der Bahnstrecke zwischen Oberlinxweiler und Niederlinxweiler ereignet. Gegen 22:58 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfe Bahn – Person unter Zug“ alarmiert.
Der Regionalexpress 3 von Frankfurt nach Saarbrücken war auf dem Streckenabschnitt mit einer Person kollidiert. Für die betroffene Person kam jede Hilfe zu spät. Sie wurde tödlich verletzt.
Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich nach Angaben der Feuerwehr 145 Fahrgäste im Zug. Diese mussten durch die Einsatzkräfte evakuiert werden.
Nach der Absicherung der Einsatzstelle wurde über das Gegengleis ein sicherer Ausstiegsweg zur Straße geschaffen. Die Fachkomponente Bahn errichtete mehrere Ausstiegshilfen an den Zugtüren und leuchtete die gesamte Wegstrecke aus. Mobilitätseingeschränkte Personen sowie Reisende mit Gepäck wurden von den Einsatzkräften unterstützt.
Mit insgesamt zwölf Mannschaftstransportwagen aus dem Landkreis St. Wendel wurden die Fahrgäste anschließend zum Feuerwehrgerätehaus in der Kernstadt gebracht. Dort stellte der Verpflegungszug Getränke bereit.
Parallel dazu betreuten Rettungsdienst und Notfallseelsorge die Reisenden. Nachdem die Unfallaufnahme durch die Bundespolizei sowie die Maßnahmen der Deutschen Bahn abgeschlossen waren, wurde der Zug von der Strecke entfernt. Die Fahrgäste konnten später vom Bahnhof St. Wendel aus ihre Reise in Richtung Saarbrücken fortsetzen.
Zur Ursache des Unglücks machte die Feuerwehr keine Angaben.
Im Einsatz waren zahlreiche Einheiten der Feuerwehr aus dem gesamten Landkreis St. Wendel, außerdem Kräfte des Katastrophenschutzes, die DRK-Bereitschaften, die Notfallseelsorge, Polizei, Bundespolizei, Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie vlexx.





