„Orgelmusik am Abend“: Bernhard Zosel gastiert mit Hommage-Programm in St. Wendel

Foto: Bernhard Zosel

Die Konzertreihe „Orgelmusik am Abend“ in der Wendelinus-Basilika in St. Wendel geht am Samstag, 12. September 2026, in die nächste Runde. Ab 20 Uhr präsentiert der Organist Bernhard Zosel aus Kronberg im Taunus ein Programm unter dem Titel „Hommage à …“. Auf dem Spielplan stehen Werke von Robert Schumann, Dietrich Buxtehude, Peter Eben, Girolamo Frescobaldi, Jean Langlais, Marcel Dupré und Zsolt Gardonyi.

Zosel wurde 1970 in Bad Kreuznach geboren und studierte an der Hochschule für Musik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Kirchenmusik-A, Tonsatz, Gehörbildung sowie Klavier im Diplomstudiengang. Zu seinen Lehrern zählten unter anderem Wolfgang Schamschula im Fach Klavier sowie Peter Alexander Stadtmüller, Hans-Jürgen Kaiser und Gerhard Gnann im Fach Orgel. Im Januar 1999 schloss er seine Ausbildung mit der Konzertreifeprüfung im Fach Orgelliteraturspiel ab.

Heute ist Bernhard Zosel Dekanatskantor für das evangelische Dekanat Kronberg und Kantor der Johanniskirche in Kronberg im Taunus. Dort gehört es unter anderem zu seinen Aufgaben, jeden Samstag ein halbstündiges Orgelkonzert zu geben. Auch als Förderer des Nachwuchses hat er sich einen Namen gemacht: Mehrere Organisten der jungen Generation – darunter Julia Raasch, Lars-Simon Sokola und Jan Liebermann – unternahmen bei ihm ihre ersten Gehversuche im Orgelspiel.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um eine Spende zur Finanzierung der Konzertreihe wird gebeten. Unterstützt wird die „Orgelmusik am Abend“ vom Förderverein der Kirchenmusik an der Wendelinus-Basilika e.V.

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