Rund zwei Wochen ist es her, als die Polizisten Alexander K. und Yasmin B. bei einer Verkehrskontrolle in Kusel kaltblütig erschossen wurden. Heute wurde dem 29-jährigen Alexander K. in seiner Heimatgemeinde Freisen von seinen Hinterbliebenen und Polizeikollegen das letzte Geleit gegeben. In der Kirche St. Remigius fand der Wortgottesdienst für die Familie und Freunde des getöteten Polizisten statt. Dieser wurde für geladene Gäste in die Bruchwaldhalle übertragen. An der Bruchwaldhalle bestand die Möglichkeit der stillen Teilnahme, dort wurde der Gottesdienst per Audio-Stream übertragen. Insgesamt nahmen laut Polizeiangaben über 2.000 Menschen daran teil.
Die Feier wurde vom Polizeiseelsorger des Bistums Speyer, Matthias Orth, und einem Ensemble des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz mitgestaltet. Der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Westpfalz Michael Denne hielt eine Ansprache. Alexander K. bleibt als lebenslustiger und hilfsbereiter Mensch in Erinnerung.
„Dies ist ein sehr trauriger und sehr schwerer Tag, deswegen ist es vielleicht ein kleiner Trost, dass heute so viele mit dabei waren, und gemeinsam mit den Eltern, mit der Familie Abschied nehmen wollten“, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz.
Der saarländische Polizeipräsident Norbert Rupp mahnte, dass der abnehmende Respekt gegenüber Polizeibeamten und Rettungskräften zunehme. Er hofft, dass man sich nun darauf besinne, dass die Menschen da sind, um anderen zu helfen.
Morgen wird die Kollegin von Alexander K., die Polizeianwärterin Yasmin B. in ihrem Heimat Homburg bestattet. Auch dort werden die Polizeikolleginnen und -kollegen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland gemeinsam mit der Familie Abschied nehmen.
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