Internationale Studierende sammeln über 60 Stunden Zukunftszeit am Umwelt-Campus Birkenfeld

Mit einem interkulturellen Abend hat der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier am Montag am Projekt „Zukunftszeit – Gemeinsam für ein buntes Land“ des BDKJ (www.zukunftszeit.de) teilgenommen. Die Aktion wurde im Vorfeld der Bundestagswahlen ins Leben gerufen und sammelt für die vier Jahre (etwa 35.000 Stunden) der nächsten Legislaturperiode Zukunftszeit in Form von Engagement für Toleranz und gegen Menschenfeindlichkeit. Es wurden seit März dabei in ganz Deutschland bereits mehr als 33.700 Stunden Zukunftszeit gesammelt.

Marie-Louise Brunner, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Sprache und Kommunikation am Umwelt-Campus Birkenfeld, organisierte das Projekt, in dem deutsche und internationale Studierende kulturelle Besonderheiten ihrer jeweiligen Heimatländer vorstellten und diskutierten, um kulturelle Vielfalt erlebbar zu machen und Berührungsängste abzubauen. Dabei sammelten die Studierenden gemeinsam über 60 Stunden Zukunftszeit (= Teilnehmer x Zeit). Von der kulturellen Rolle von Stutenmilch in Kirgistan über das Zusammenleben verschiedener Kulturen auf Réunion im Indischen Ozean, marokkanische Hochzeitsbräuche oder auch die traditionelle Bauweise koreanischer Häuser, das chinesische Herbstfestival und traditionelle Kleidung in Norwegen bis zu Problemen bei der deutschen Direktheit erfuhren die deutschen und internationalen Teilnehmenden viel Neues über die insgesamt neun vertretenen Kulturen aus aller Welt.

Der Umwelt-Campus Birkenfeld empfängt jedes Semester neue internationale Studierende aus den unterschiedlichsten Ländern, die für ein halbes Jahr oder länger an Deutschlands erstem Zero-Emission-Campus die Zukunftsthemen Nachhaltigkeit und Globalisierung erforschen.

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