Aquaplaning als Ursache von drei Alleinunfällen in kurzer Zeit

Gestern gegen 19:45 Uhr, ereigneten sich auf der Autobahn BAB 62 in Fahrtrichtung Trier, in Höhe Anschlussstelle Türkismühle, aufgrund von Regenfällen und Aquaplaning, fast zeitgleich drei Verkehrsunfälle. Bei allen handelte es sich um Alleinunfälle.

Die Unfallbeteiligten kamen auf regennasser Fahrbahn – in Folge einer den Witterungsverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit – nach links von der Fahrbahn ab. Danach kollidierten die Fahrzeuge mit der linksseitigen Mittelschutzplanke. Es entstand Sachschaden an der Mittelschutzplanke und den beteiligten Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand.



Schwimmt ein Auto auf nasser Fahrbahn auf, erschrickt so mancher Fahrer. Wenn ein durchgängiger Wasserfilm auf der Fahrbahn steht, kann Aquaplaning auftreten. Im Extremfall verlieren die Reifen in dieser Situation vollständig den Fahrbahnkontakt, sie können dann die erforderlichen Lenk- und Bremskräfte nicht mehr übertragen. Das Fahrzeug ist so nicht mehr lenkbar.

Hier noch einige Verhaltenshinweise der Polizei:

   – Erster Hinweis für Aquaplaning ist das Blinken der Kontrolllampe für das Elektron. Stabilitätsprogramm (ESP).

– Lenkrad mit beiden Händen gerade festhalten

– Keine hastigen Lenkmanöver ausführen

– Fuß vorsichtig vom Gaspedal nehmen

– Geschwindigkeit langsam reduzieren, Fahrzeug ausrollen lassen

– Nur Auskuppeln, nicht bremsen

Wichtig sind, insbesondere bei Regen, Reifen mit gutem Profil. Mindestens drei Millimeter Profiltiefe sollten es sein, besser mehr.

Überhöhte Geschwindigkeit und abgefahrene Reifen sind die Hauptursachen von Aquaplaning.

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