Amateurastronomen fragen auf dem Peterberg: „Wo sind die Aliens?“

Der Verein der Amateurastronomen des Saarlandes e. V. veranstaltet am Samstag, den 4. Juli 2026, um 20 Uhr einen Fachvortrag auf der Sternwarte Peterberg. Referent Michael Comteße widmet sich dabei dem sogenannten Fermiparadoxon und geht der Frage nach, warum die Menschheit trotz der gewaltigen Größe und des hohen Alters des Universums bislang kein außerirdisches Leben entdeckt hat.

Die Frage, ob wir allein im Universum sind, beschäftigt die Menschheit seit jeher und ist fester Bestandteil von Medien und Popkultur. Der Physiker Enrico Fermi soll sie in den 1950er-Jahren auf den Punkt gebracht haben: Wenn es Außerirdische gibt – wo sind sie dann? Angesichts eines Alters der Milchstraße von rund 13 Milliarden Jahren hätte intelligentes Leben durchaus genug Zeit gehabt, sich auszubreiten und bemerkbar zu machen. Dennoch fehlt bis heute jeder Nachweis. In seinem Vortrag stellt Comteße die spannendsten der zahlreichen Lösungsvorschläge vor, die Wissenschaftler für dieses Paradoxon entwickelt haben.

Die Veranstaltung richtet sich an Zuhörer ab zwölf Jahren. Eine Reservierung ist nicht möglich. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Sternwarte Peterberg unter https://www.sternwarte-peterberg.de zu finden.

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