Heringsessen der CDU: Leyerle lobt St. Wendel als „schönste Stadt des Saarlandes“

Foto: Saskia Wita

Der CDU-Ortsverband St. Wendel veranstaltete sein traditionelles Heringsessen, bei dem Ortsvorsitzender Andreas Leyerle die Stadt als schönste im Saarland bezeichnete. Er führte dies auf die über 70-jährige Führung durch CDU-Bürgermeister zurück, die Verantwortung übernommen und die Stadt gestaltet hätten.

In seiner Rede betonte Leyerle die Notwendigkeit, sich gegen extremistische Tendenzen zu positionieren. „Unsere Gesellschaft scheint ins Rutschen zu geraten. Besorgniserregende Entwicklungen, denen wir uns entgegenstellen müssen. Denen wir uns als CDU entgegenstellen. Wir bleiben stabil, bleiben sachlich, wahren Maß und Mitte“, erklärte er.

Bürgermeister Peter Klär informierte über aktuelle Stadtentwicklungsprojekte. Das Missionshaus-Areal stehe kurz vor dem Abschluss der Planungen. „Wir stehen beim Thema Missionshaus kurz vor dem Abschluss, doch müssen noch einige Details geklärt werden“, sagte Klär. „Wir gehen mit äußerster Sorgfalt vor, um das Beste für unsere Stadt herauszuschlagen.“ Der Bau der neuen Sporthalle beginne im Mai, die Sanierung von Bahnhofstraße und Bahnhof stehe nach zehnjährigen Verhandlungen bevor. Im Sommer falle die Entscheidung über den Standort der Grundschule.

Gastrednerin Jutta Schmitt-Lang, bildungs- und kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, kritisierte die Bildungspolitik der SPD-Landesregierung. „In unseren Schulen und Kitas stehen die Zeichen auf Sturm“, stellte sie fest. „Es wird immer mehr Geld in das Bildungssystem hineingepumpt, doch wird es nicht besser. Ganz im Gegenteil: Vielen Kindern fehlen bei der Einschulung die Basiskompetenzen.“ Die kürzlich von der SPD angekündigten verpflichtenden Sprachtests kämen zu spät und seien zu halbherzig. „Das kommt zu spät und ist zu halbherzig, ist aber symptomatisch für die Regierung: Vorschläge und Expertisen von Opposition, Verbänden oder Interessengruppen werden einfach ignoriert!“, kritisierte Schmitt-Lang.

Die diesjährige Wendelinusplakette erhielt das Team der Osterkrone. Die Auszeichnung wird jährlich an Personen oder Gruppen verliehen, die sich besonders für St. Wendel engagieren. Das Team gestaltet jedes Jahr in ehrenamtlicher Arbeit eine Osterkrone aus bemalten Eiern für den Brunnen am Schloßplatz. „Sie ist immer der strahlende Höhepunkt des Ostermarkts und steht für Neubeginn, Hoffnung, das Erwachen der Natur. Sie pflegen und wahren ein Brauchtum; wir würdigen mit der Plakette ihr Engagement und ihre Verbundenheit mit unserer Stadt“, begründete Leyerle die Ehrung.

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