Am Freitagmittag (15. August 2024) haben Polizeibeamte der Polizei Nordsaarland einen Hund aus einem überhitzten Fahrzeug am Besucherparkplatz des Strandbades Bostalsee befreit. Gegen 13:30 Uhr meldeten Passanten den Malteser, der im verschlossenen Wagen saß. Die Fenster waren lediglich einen Spalt geöffnet – bei den hohen Temperaturen bestand akute Lebensgefahr.
Mehrfach versuchten die Einsatzkräfte der DLRG und der Seeverwaltung, den Fahrzeughalter auszurufen, erhielten jedoch keine Reaktion. Schließlich schlugen die eingesetzten Polizeibeamten eine Seitenscheibe ein, um das Tier zu retten. Der Hund zeigte deutliche Erschöpfungsanzeichen, blieb aber unverletzt. Er wurde zunächst an den Bauhof übergeben und dort versorgt.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der Besitzer ausfindig gemacht werden. Es handelt sich um einen 36-jährigen Mann aus Saarbrücken. Er hatte den Hund im Wagen zurückgelassen, nachdem ihm wegen des Hundeverbots der Zutritt zum Strandbad verweigert worden war. Gegen ihn wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Zudem wurde die zuständige Stadtverwaltung informiert, die die Eignung des Mannes als Hundehalter prüfen wird.



