Die beliebte Schutzhütte am Waldplagge in Hasborn-Dautweiler präsentiert sich nach umfangreichen Renovierungsarbeiten in neuem Glanz. Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer finden dort nun einen modernisierten Rastplatz vor, der durch das Engagement zahlreicher freiwilliger Helfer aus dem Ort realisiert werden konnte.
Der Standort im Dautweiler Wald bietet schon länger einen Grillplatz mit Schwenkgrill, Sitzgelegenheiten und Stromanschluss. Seit 2022 beginnt dort auch ein Mountainbike-Parcours, den Mitglieder des örtlichen Radvereins ehrenamtlich angelegt haben. Als neue Ausstattung kommen eine Bike-Repairstation, ein Fahrradständer sowie Abstellmöglichkeiten für Gepäck und verschiedene Utensilien hinzu. Die Dorfgemeinschaft und die Gemeinschaft der Ortsvereine Hasborn-Dautweiler e.V. verfolgten das Ziel, den Platz neu zu gestalten und die alte Schutzhütte zu ersetzen. Wanderer und Mountainbiker sollten eine ansprechende Rastmöglichkeit mit Wetterschutz erhalten.
Die Hütte befindet sich direkt am 14,1 Kilometer langen Premiumwanderweg „Primstaler Panoramapfad“. Zwei neue Wegweiser weisen Wanderer auf den Rastplatz hin. Viele freiwillige Helfer aus dem Dorf bauten die neue Hütte auf und fügten sie behutsam in die umgebende Landschaft ein. Auch das Einweihungsfest organisierten engagierte Bürger aus den Ortsvereinen und der Dorfgemeinschaft. „Die erneuerte Schutzhütte am Waldplagge verbindet Naherholung, Tourismus und ehrenamtliches Engagement in besonderer Weise. Dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger sowohl beim Aufbau als auch bei der Organisation des Festes eingebracht haben, zeigt den starken Zusammenhalt in Hasborn-Dautweiler“, betonte Bürgermeister Andreas Maldener. Ortsvorsteher Martin Backes äußerte sich ebenfalls zufrieden: „Rund 250 Besucherinnen und Besucher konnten über den Nachmittag hinweg am Waldplagge begrüßt werden. Das Fest zu Einweihung hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das ehrenamtliche Engagement in Hasborn-Dautweiler ist. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die die Erneuerung der Schutzhütte sowie die Durchführung des Festes ermöglicht haben.“ Die Baumaßnahme kostete insgesamt etwa 19.000 Euro. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt beteiligte sich an der Finanzierung. Den Hauptanteil von 80 Prozent der Kosten übernahm KuLanI über das GAK-Regionalbudget.





