Das saarländische Ministerium für Inneres, Bauen und Sport hat die neuesten Daten zur Zuwanderung und Asyl im Saarland veröffentlicht. Der Bericht liefert umfassende Einblicke in die Flüchtlingszahlen für den Monat Juni 2024.
Überblick der Juni-Statistik
Bis zum 30. Juni 2024 beherbergte die Landesaufnahmestelle in Lebach, inklusive der erweiterten Kapazitäten, insgesamt 913 Personen. Im gleichen Zeitraum wurden im Saarland 192 Asylbewerber neu aufgenommen, darunter 223 Flüchtlinge aus der Ukraine.
Auf die Kommunen verteilt wurden 108 Asylbewerber und 223 Flüchtlinge aus der Ukraine. Die Zahl der Asylanträge belief sich auf 261, während über 358 Anträge entschieden wurde. Von diesen Entscheidungen waren 228 positiv (Anerkennung als Flüchtling, subsidiärer Schutz und Abschiebungsschutz), 25 negativ. Die Differenz zwischen den Entscheidungen und der Summe der positiven und negativen Bescheide erklärt sich durch sonstige Verfahrensabschlüsse.
Die Hauptherkunftsländer der Asylsuchenden im Saarland waren Syrien, Libanon und Afghanistan.
Abschiebungen und freiwillige Ausreisen
Im Juni 2024 gab es 11 Abschiebungen. Zudem kehrten 4 Personen durch das REAG/GARP-Programm und 24 Personen durch sonstige freiwillige Ausreisen in ihre Herkunftsländer zurück.





