Moderne Wache mit Kiosk und Bootsverleih

Neue Rettungswache am Bostalsee eingeweiht

Einweihung der neuen Rettungswache am Bostalsee (Foto: Landkreis St. Wendel)

Nach intensiven Bauarbeiten wurde heute Morgen die neue Rettungswache am Bostalsee offiziell eröffnet. Die Rohbauarbeiten für die Rettungswache begannen Anfang 2023, und bereits im August desselben Jahres konnte das Richtfest gefeiert werden.

Landrat Udo Recktenwald unterstreicht die Bedeutung der neuen Einrichtung angesichts der wachsenden Anzahl von Besuchern und Gästen am Bostalsee. „Unser Bostalsee verzeichnet immer mehr Besucher und Gäste, was uns natürlich sehr freut, allerdings auch vor Herausforderungen stellt bezüglich Sicherheit im und am Wasser. Von zwei Strandbädern, einer Surferbasis, zwei Segelhäfen und einer Station für Kanus und Kajaks aus nutzen die Besucher den See. Auf zwei Seiten des Sees werden Tret- und Elektroboote für Besucher angeboten. Außerdem haben wir wieder eine Personenfähre. Mit der neuen Rettungswache tragen wir den gestiegenen Besucherzahlen Rechnung.“

Das neue Gebäude erstreckt sich über eine beträchtliche Fläche, mit einem Erdgeschoss von 32,05 m x 6,49 m und einem Obergeschoss von 8,10 m x 10,63 m. Die Rettungswache selbst umfasst eine Grundfläche von 19,67 x 6,49 m im Erdgeschoss.

Zusätzlich ist die Bootskasse mit integriertem Kiosk angebaut, in dem Besucher Getränke, Eis, Snacks und Souvenirs erwerben können. Eine Dachauskragung vor der Bootskasse bietet Schutz vor Sonne oder Regen.

Die Rettungswache wurde in Massivbauweise errichtet und mit einer Flachdachkonstruktion an die bestehende Bootsgarage angebaut. Im Erdgeschoss befinden sich unter anderem ein Sanitätsraum, WCs, Duschen und Umkleiden für das Personal.Ein Lager für Taucherausrüstung gliedert sich nahe der bestehenden Garage an.

Im Obergeschoss befindet sich der eigentliche Wachbereich mit einem auskragenden Balkon, der einen idealen Blick über den See ermöglicht. Ein Sozialraum und ein Büro sind ebenfalls vorhanden.

Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf rund 1,339 Millionen Euro netto, wovon 95 Prozent für die Rettungswache und 20 Prozent für die Tretbootkasse durch das saarländische Wirtschaftsministerium bezuschusst wurden.

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