Vorwurf: Unregelmäßigkeiten bei Auftragsvergabe Glasfaserausbau

Korruptionsvorwürfe in Namborn: Beigeordnete kritisieren Bürgermeister Hilpüsch

Rathaus Namborn

Die derzeitigen Anschuldigungen gegen den Bürgermeister Sascha Hilpüsch und einen leitenden Mitarbeiter der Gemeinde haben in Namborn für Unruhe gesorgt. Der Fokus liegt dabei auf möglicherweise missbräuchlich genutzten, genehmigten Nebentätigkeiten von Mitarbeitern der Gemeinde. Dabei stehen Korruptionsvorwürfe im Raum.

Konrad Haßdenteufel (Erster Beigeordneter) und  Torsten Haßdenteufel (Beigeordneter) veröffentlichten dazu eine Erklärung:

Die Beigeordneten der Gemeinde Namborn haben großes Interesse an einer lückenlosen und transparenten Aufklärung der im Raum stehenden Vorwürfe gegen den Bürgermeister und den leitenden Mitarbeiter unserer Gemeinde. Wir werden mit all uns zur Verfügung stehenden Mitteln die ermittelnden Behörde unterstützen.

Eine Rechtsanwaltskanzlei, wie vom Bürgermeister beauftragt, ist der falsche Weg, der zusätzlich auch noch unnötige Kosten für die Gemeinde verursacht. Die zuständigen Ermittlungsbehörden, deren Aufgabe und Verpflichtung es ist, Straftaten aufzuklären und zu verfolgen, müssen dies unverzüglich übernehmen! Es besteht öffentliches Interesse! Daher distanzieren wir uns auch ganz klar von der Vorgehensweise des Bürgermeisters, denn wir haben eine Fürsorgepflicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde, aber auch eine Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Amtsführung gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Namborn.

Als Beigeordnete sind wir von Amts wegen verpflichtet, angebliche Straftaten in der Gemeindeverwaltung unverzüglich der zuständigen Aufsichtsbehörde zu melden. Dies hat Herr Konrad Haßdenteufel getan. Außerdem hat er am gleichen Tag in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 29.02.2024, die Ratsmitglieder sowie Herrn Bürgermeister Sascha Hilpüsch über die Vorwürfe und Weiterleitung des anonymen Schreibens informiert.

Bürgermeister Hilpüsch hat seit Monaten Kenntnis von der Nebentätigkeit des Beschuldigten. So wurde er z.B. in einer Gemeinderatsitzung 2023 vom damaligen Fraktionsvorsitzenden der SPD gefragt, „Hat der Beschuldigte eine Baufirma gegründet und wer hat diese Nebentätigkeit genehmigt“? Aussage Bürgermeister: „Das gehört nicht hierher, und dazu gebe ich keine Auskunft!“

 

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