Der St. Wendeler Weihnachtsmarkt, seit vielen Jahren ein überregionaler Anziehungspunkt und Resultat der Initiative des ehemaligen Bürgermeisters Klaus Bouillon, soll nach Vorstellungen des Bürgermeisterkandidaten Tobias Decker (FDP) eine Verlängerung und Weiterentwicklung erfahren.
„Die diesjährige Verlängerung um einen Tag sollte nur der erste Schritt für eine konsequente Weiterentwicklung des St. Wendeler Weihnachtsmarktes sein. Viele größere Weihnachtsmärkte erstrecken sich über einen Zeitraum von vier bis fünf Wochen, daher wäre eine Ausdehnung der Markttage auf drei Wochenenden ein logischer Schritt“, erklärte Decker.
Mit Erfahrungen als Händler auf Weihnachtsmärkten und seiner langjährigen Tätigkeit im Eventmanagement eines Weihnachtsmarktes in den USA ist sich Decker der Herausforderungen bewusst, die bei einer möglichen Verlängerung für Händler und Organisatoren entstehen könnten.
Trotz dieser Herausforderungen sieht Decker überwiegend positive Effekte für die Stadt: „Insbesondere der lokale Einzelhandel und die Gastronomie würden spürbar profitieren. Das wäre eine direkte Unterstützung für unsere lokale Wirtschaft, besonders in Zeiten, in denen viele Betriebe mit Herausforderungen konfrontiert sind.“
Eine längere Dauer des Weihnachtsmarktes würde zudem den Besucheransturm über mehr Tage verteilen und die Stadt während der Marktzeit verkehrstechnisch entlasten. Um die Teilnahme von Vereinen und kleineren Händlern weiterhin zu ermöglichen, schlägt Decker vor, diesen beispielsweise die Option zu geben, nur an je einer Hälfte des Marktes teilzunehmen.
Durch die Integration zusätzlicher Attraktionen, wie einer Eisbahn nach dem Vorbild des Saarlouiser Weihnachtsmarktes, könnte der St. Wendeler Weihnachtsmarkt zusätzlich aufgewertet werden. Eine solche mobile Eislaufläche könnte beispielsweise im Stadtpark oder in der Nähe des Rathausplatzes realisiert werden, unterstützt durch lokale Sponsoren.
Abschließend betonte Decker: „Die Verlängerung und Weiterentwicklung des St. Wendeler Weihnachtsmarktes sollte nur ein Baustein für den Ausbau des städtischen Veranstaltungskalenders und die umfassende Professionalisierung des Stadtmarketings sein.“



