In St. Wendel ist ein erheblicher Umweltschaden entstanden. Im Mai wurde ein Waldgebiet, das Teil des Naturparks Saar-Hunsrück und ein anerkanntes Landschaftsschutzgebiet ist, durch den Einsatz schwerer Maschinen massiv in Mitleidenschaft gezogen. Der Gebrauch eines tonnenschweren Harvesters auf dem durchweichten Waldboden verursachte tiefe Furchen von bis zu einem Meter und beeinträchtigte die Begehbarkeit des dortigen Wanderweges erheblich.
Uta Sullenberger, die Kreisvorsitzende der Grünen in St. Wendel, äußerte sich zu diesem Vorfall: „Der Wald hat vielfältige Bedeutung beim Klimaschutz, sei es als natürliche CO2-Senke, bei der Regulierung des Mikroklimas oder zum Schutz von Boden und Grundwasser. Sein Schutz ist aus Sicht der Grünen vordringliche Aufgabe für Förster*innen.“ Sie betonte auch, dass „durch die Schäden nicht nur die Vogelwelt in der Brutzeit gestört [wird], auch die Kinder im nahgelegenen Waldkindergarten werden beim spielerischen Erlernen unserer Umwelt massiv beeinträchtigt.“
Die Grünen in St. Wendel fordern die strikte Einhaltung der Regularien für Landschaftsschutzgebiete und eine nachhaltigere Waldwirtschaft. Sie richten einen Appell an die Umweltministerin Petra Berg: „Es wäre Aufgabe eines Umweltministeriums, entsprechende strenge Standards zum Schutz der heimischen Wälder aufzustellen und deren Einhaltung durchzusetzen“, so Sullenberger.




