Die hohen Spritpreise beschäftigen derzeit viele Menschen im St. Wendeler Land. An einzelnen Tankstellen kostet Diesel inzwischen mehr als 2,50 Euro pro Liter. Besonders für Berufspendler und Menschen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind, können die gestiegenen Preise zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung werden. Eine Umfrage von WNDN im eigenen WhatsApp-Kanal zeigt: Die große Mehrheit der Teilnehmer macht sich wegen der aktuellen Entwicklung Sorgen.
WNDN hatte seine Leser gefragt, ob ihnen die hohen Spritpreise Sorgen bereiten und ob sie ihre Fahrten deshalb bereits einschränken. Insgesamt beteiligten sich 174 Menschen an der Abstimmung.
Davon erklärten 164 Teilnehmer, dass ihnen die hohen Spritpreise Sorgen machen. Lediglich fünf Personen gaben an, dass sie die Entwicklung nicht beunruhige. Weitere fünf Teilnehmer erklärten, den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen.
Damit entschieden sich rund 94 Prozent der Teilnehmer für die Antwort, dass ihnen die hohen Preise Sorgen machen. Die Abstimmung ist nicht repräsentativ für die gesamte Bevölkerung des St. Wendeler Landes, vermittelt aber einen Eindruck von der Stimmung unter den teilnehmenden WNDN-Lesern.
Pendler versuchen Fahrten zu reduzieren
Auch auf Facebook entwickelte sich eine Diskussion über die steigenden Kosten. Dabei berichten Leser unter anderem davon, dass sie versuchen, nicht notwendige Autofahrten zu vermeiden.
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Marco schreibt auf Facebook: „Natürlich versucht man weniger zu fahren 😡😡jeden Tag 50 km zur Arbeit und zurück, reicht dann.“
Gerade für Berufspendler sind die Möglichkeiten, auf das Auto zu verzichten, allerdings begrenzt. Wer täglich längere Strecken zur Arbeit und zurück zurücklegen muss, bekommt steigende Kraftstoffpreise unmittelbar bei den monatlichen Ausgaben zu spüren.
Diskussion über die Ursachen wird politisch
Neben den persönlichen finanziellen Auswirkungen beschäftigen die Leser auch die Ursachen der hohen Preise. Oliver führt die Entwicklung vor allem auf internationale politische Konflikte zurück und kritisiert zugleich die politische Diskussion darüber.
Er schreibt auf Facebook: „Wenn man sich hier die Kommentare ansieht , muss man sich an den Kopf fassen 🤦🤦 . Der Grund, warum seit Monaten der Benzinpreis so stark gestiegen ist , liegt an dem Irren aus den USA, der im nahen Osten ein Fass ohne Boden aufgemacht hat. Aber das erwähnen die AfD Irren natürlich nicht . Im übrigen sind in Italien und Österreich die Benzin- und Dieselpreise ebenfalls jenseits der 2 Euro Marke … Beides Rechte Regierungen … seltsam… passt so nicht in die AfD Logik“
Auch die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) führt die Entwicklung unter anderem auf die internationale Lage zurück. Gegenüber der „Rheinischen Post“ forderte sie zugleich eine politische Reaktion der Bundesregierung.
„Deutsche Autofahrer zahlen aktuell die Zeche unter anderem für Trumps Iran-Eskapaden und die Aggression der Huthi. Steigende Benzin- und auch Gaspreise brauchen eine politische Antwort der Bundesregierung“, sagte Rehlinger der „Rheinischen Post“.
Leserin kritisiert steigende Energiekosten
Eine weitere Leserin betrachtet nicht nur die Preise an den Tankstellen. Sabrina verweist darauf, dass nach ihrer Wahrnehmung auch andere Energieträger in den vergangenen Monaten deutlich teurer geworden seien. Sie verbindet die Preisentwicklung zugleich mit Kritik an der Bundesregierung.
Sabrina schreibt: „Öl, Sprit, Holz alles ist in den letzten Monaten extrem teurer geworden. Was wurde sich im Mai aufgeregt das der Sprit 2,-€ knackt. Das wir mittlerweile Richtung 3,-€ gehen da wird nichts mehr gesagt. Mich kommt es vor, als wolle unsere Regierung mit der Masche auf biegen und brechen egal ob sich der Bürger das leisten kann die E- Mobilität und die Wärmepumpe durchdrücken. Es wäre ja eigentlich ein leichtes mal wieder die Steuern zu senken. Machen andere Staaten auch zum Wohl ihrer Bürger“




