Die Kreisstadt St. Wendel hatte interessierte Bürgerinnen und Bürger kürzlich ins Kulturzentrum Alsfassen eingeladen, um über den Stand der kommunalen Wärmeplanung zu informieren. Eine von der Stadt beauftragte Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus der Hansa Luftbild Mobile Mapping GmbH und dem K212 Kompetenzzentrum für Klimawandel und Infrastrukturmanagement, präsentierte die zentralen Ergebnisse. Nach dem Fachvortrag konnten die Anwesenden direkt mit den Experten ins Gespräch kommen. Zusätzlich klärte Matthias Lutter, Energieberater der Verbraucherzentrale Saarland, über passende Heizsysteme für Wohngebäude und aktuelle staatliche Fördermöglichkeiten auf.
Seit dem 1. Januar 2024 schreibt das Wärmeplanungsgesetz vor, dass alle Kommunen mit bis zu 100.000 Einwohnern bis spätestens 30. Juni 2028 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen müssen. Die Kreisstadt St. Wendel hat diese Vorgabe bereits erfüllt.
Der Wärmeplan soll als langfristiges Konzept für eine klimafreundliche, wirtschaftliche und zukunftssichere Wärmeversorgung dienen. Er fungiert als strategischer Leitfaden für Politik, Verwaltung und die Bewohner der Kreisstadt. Konkret zeigt er auf, welche Formen der Wärmeversorgung in den einzelnen Stadtgebieten künftig sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig sein können – und liefert damit eine wichtige Orientierungshilfe für die weitere Stadt- und Energieplanung.




