Die Kar- und Ostergottesdienste in der Wendelinus-Basilika erhalten ihre besondere musikalische Note durch den Basilika-Chor. Von Palmsonntag bis zum Osterfest erklingen dabei Werke aus fünf Jahrhunderten Musikgeschichte.
Den Auftakt bildet das Hochamt am Palmsonntag (29. März) um 10.45 Uhr. Der Chor präsentiert die Missa tertia des ungarischen Komponisten Lajos Bardos sowie das Ave verum von Alexandre Guilmant. An der Orgel erklingt Bachs Fantasie c-moll.
Am Gründonnerstag (2. April) übernimmt die Männerschola des Basilikachores um 20 Uhr die musikalische Gestaltung der Abendmahlsfeier. Sie trägt liturgische Gesänge aus dem Gotteslob vor.
Die Karfreitagsliturgie (3. April, 15 Uhr) steht ganz im Zeichen frühbarocker A-cappella-Musik. Zu hören sind Werke von Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts, darunter „O bone Jesu“ von Marc’Antonio Ingegneri, „Adoramus te“ von Clemens non Papa sowie „Jesu, Kreuz, Leiden und Pein“ von Adam Gumpelzhaimer. Auch Bachs „O Haupt voll Blut und Wunden“ und das „Popule meus“ von Tomás Luis de Victoria werden aufgeführt.
In der Osternacht (4. April, 21 Uhr) erklingen sowohl zeitgenössische als auch klassische Kompositionen. Das Programm umfasst das „Halleluja in der Osternacht“ von Franz Leinhäuser, ein Sanctus von Ludwig Stollhof, Edward Elgars „Ave verum“ sowie Bachs „Heut triumphieret Gottes Sohn“. Die Orgel erklingt mit Jean Langlais‘ „Lumen Christi“.
Das festliche Osterhochamt (5. April, 10.45 Uhr) bildet den musikalischen Höhepunkt. Aufgeführt wird die „Missa de Misericordia Domini“ des polnischen Komponisten Henryk Jan Botor für Chor und Orgel. Das berühmte Halleluja aus Händels Messias sowie ein Carillon von Malcolm Archer runden das Programm ab.



