Weihnachtsgebäck schon im September: Lebkuchen stehen im Saarland in den Regalen

Symbolbild

Kaum ist der Sommer noch nicht ganz vorbei, kündigt sich in den Supermärkten im Sankt Wendeler Land bereits die Weihnachtszeit an: In den Regalen finden sich die ersten Lebkuchen, Spekulatius, Dominosteine und andere typische Weihnachtsleckereien.

Für manche Kunden ist das Anfang September deutlich zu früh. Andere freuen sich jedes Jahr darauf, endlich wieder zu den ersten Lebkuchen greifen zu können. Fest steht: Der frühe Verkaufsstart ist im Lebensmittelhandel inzwischen keine Ausnahme mehr.

Weihnachtsgebäck ab der 35. Kalenderwoche

Traditionell beginnt der Verkauf von Weihnachtsgebäck bereits in der 35. Kalenderwoche. In diesem Jahr fiel diese auf den Zeitraum vom 24. bis 30. August. Damit stehen die ersten Produkte pünktlich zum Beginn der 36. Kalenderwoche in vielen Supermärkten und Discountern. Zunächst ist das Sortiment meist noch überschaubar. Vor allem Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine gehören zu den Klassikern, die jetzt schon in den Regalen auftauchen. In den kommenden Wochen wird das Angebot dann nach und nach größer.

Warum stehen die Sachen überhaupt so früh im Regal?

Für die Händler ist der frühe Verkaufsstart keineswegs nur eine Laune. Weihnachtsgebäck ist ein wichtiges Saisonprodukt, und die Nachfrage beginnt bereits im Spätsommer. Hinzu kommt: Die Produktion muss lange vor Weihnachten anlaufen. Hersteller können nicht erst im November mit der Herstellung beginnen, wenn die Ware pünktlich zur Adventszeit in Millionen Supermarktregalen liegen soll. Auch die Lieferketten und die Planung der Verkaufsflächen müssen entsprechend früh vorbereitet werden.

Und es gibt tatsächlich Menschen, die bereits im August oder September zugreifen. Eine aktuelle YouGov-Auswertung zeigt allerdings, dass die Mehrheit deutlich später kauft: 45 Prozent der Befragten gaben an, Weihnachtsgebäck erst ab November zu kaufen. Weitere 20 Prozent greifen erst im Dezember zu. Nur fünf Prozent nannten den September als Einkaufsbeginn.

Weihnachten ist noch weit entfernt

Trotzdem dürfte der Anblick von Zimt, Schokolade und Lebkuchen bei sommerlichen Temperaturen bei vielen Menschen für Verwunderung sorgen. Am 1. September sind es noch 114 Tage bis Heiligabend. Für die einen bedeutet das: eindeutig zu früh. Für die anderen beginnt damit ganz offiziell die schönste Zeit des Jahres.

Und so stellt sich auch im Saarland wieder die alljährliche Frage: Wer kann an der ersten Packung Lebkuchen vorbeigehen – und wer nimmt sie schon jetzt mit?

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