Wallfahrtswoche: Museum St. Wendel zeigt Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt

Abbildungsnachweis: Kurt Tassotti, Bronzefigur „Heiliger Wendelin“ vor dem Mia Münster Haus, 2009, Foto: Raphael Maass

Anlässlich der Wallfahrtswoche öffnet das Museum St. Wendel am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 15 Uhr seine Türen für eine öffentliche Führung. Interessierte können dabei die Dauerausstellung zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt erkunden – kostenlos und ohne vorherige Anmeldung.

Im Mittelpunkt der Führung steht der heilige Wendelin, der der Stadt ihren Namen gab. Mehrere Ausstellungsstücke machen seine Verehrung greifbar. Darunter befindet sich ein barocker Bilderzyklus, der das legendäre Leben des Heiligen von seiner Geburt bis zu den Wundern nach seinem Tod zeigt. Darüber hinaus geht die Führung auf die Bedeutung der Wallfahrt und die Darstellung Wendelins in der Kunst ein.

Neben dem heiligen Wendelin widmet sich der Rundgang weiteren bedeutenden St. Wendeler Persönlichkeiten. So erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr über die Künstlerin Mia Münster (1894–1970) und ihr Schaffen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche. Ebenfalls vorgestellt werden die Pastellporträts von Nikolaus Lauer (1753–1824) und seinen Schülern, der Komponist Philipp Jakob Riotte (1776–1856) sowie Herzogin Luise von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1800–1831). Anhand dieser Persönlichkeiten lassen sich verschiedene kultur- und stadtgeschichtliche Entwicklungen nachvollziehen.

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