Luna und Buddy stehen an der Spitze der beliebtesten Hundenamen in Deutschland. Das geht aus einer Auswertung der Uelzener Versicherungen hervor, die knapp 128.000 Hundenamen unter die Lupe genommen haben. Bei den Hündinnen führt Luna mit 2.099 Nennungen das Ranking deutlich an, gefolgt von Emma (1.352) und Bella (1.210). Bei den Rüden sicherte sich Buddy mit 1.060 Nennungen den ersten Platz, dahinter folgen Balu (918) und Bruno (811). Auffällig: Deutschlands Hündinnen tragen häufig beliebte Mädchennamen.
Jenseits der Spitzenplätze zeigt sich eine überraschende Vielfalt. Viele Hundebesitzer lassen sich offenbar von der nordischen und griechischen Mythologie inspirieren. Odin schafft es mit 362 Nennungen in die Top 25 der Rüdennamen und ist damit der beliebteste Göttername. Ihm folgen der nordische Trickster Loki sowie Zeus, Ares und Apollo aus der griechischen Sagenwelt. Auch berühmte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur dienen als Namensgeber – darunter Einstein, Goethe, Mozart und Da Vinci. Altdeutsche Namen wie Käthe, Erna, Hilde und Bärbel erleben zudem ein unerwartetes Comeback.
Film, Literatur und Fernsehen liefern ebenfalls reichlich Inspiration. So finden sich in den Daten unter anderem Asterix-Helden wie Obelix und Idefix, die Musketiere Athos und Aramis, die Detektive Sherlock und Watson sowie Miss Marple. Auch Bambi, Khaleesi aus Game of Thrones, Peppa aus der Zeichentrickserie rund um die Schweinchenfamilie Wutz und der berühmteste Comichund Snoopy tauchen in der Auswertung auf. Darüber hinaus verraten manche Hundenamen einiges über die Vorlieben ihrer Besitzer: Süße Namen wie Milky, Bounty oder Toffee deuten auf Naschkatzen unter den Haltern hin, während Whisky, Tequila und Pepsi zeigen, dass auch die Getränkekarte bei der Namensfindung offenbar eine Rolle spielt.





