In Saarbrücken hat der Landesausschuss der CDU Saar am 28. März 2026 eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Die Delegierten nominierten den amtierenden Landesvorsitzenden Stephan Toscani ohne Gegenstimmen als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, die am 18. April 2027 stattfinden wird. Etwa ein Jahr vor dem Wahltag positioniert sich die Christdemokratische Union damit frühzeitig für den anstehenden Wahlkampf.
Vor mehr als 200 Delegierten und Gästen nahm Toscani die Nominierung an und dankte für das entgegengebrachte Vertrauen. „Dieses klare Signal unseres Landesausschusses bedeutet mir sehr viel. Für dieses Vertrauen danke ich von Herzen“, erklärte der designierte Spitzenkandidat. Er kündigte an, zusammen mit den CDU-Abgeordneten, Landräten, Bürgermeistern und ehrenamtlich Engagierten in Partei und Kommunalpolitik intensiv an Konzepten für das Saarland zu arbeiten.
In seiner Rede übte Toscani scharfe Kritik an der aktuellen SPD-Alleinregierung, die er als „die erfolgloseste Regierung in der Geschichte unseres Landes“ bezeichnete. Das Saarland brauche „dringend Hoffnung und einen neuen Aufbruch“, so der CDU-Politiker. Als zentrale Ziele seiner Politik nannte er die Stärkung der Wirtschaft mit besonderem Augenmerk auf Mittelstand, Handwerk und Familienunternehmen sowie einen Kurswechsel in der Bildungspolitik. Dabei betonte er: „Wir wollen einen grundlegenden Richtungswechsel in der Bildungspolitik – damit unsere Kinder richtig Deutsch lernen und erfahren, dass Leistung und Einsatz sich lohnen.“ Die CDU Saar strebe eine Regierungsübernahme an, wie Toscani deutlich machte: „Wir kämpfen gemeinsam für eine neue, CDU-geführte Landesregierung 2027, die unser Saarland wieder nach vorne bringt. Unser Ziel ist klar: Wir setzen auf Sieg!“



