St. Wendel: Neubau der Sporthalle kommt

Letzte Woche hat Saarlands Sport- und Bauminister Klaus Bouillon (CDU) erklärt, dass er wegen der Finanzaffäre des Landessportverbandes Saar den geplanten Neubau der Sporthalle in St. Wendel gefährdet sehe. Dem 15,7 Millionen teuren Projekt fehlen möglichweise Zuschüsse der Sportplanungskommission in Höhe von 2 Millionen Euro (wir berichteten).

St. Wendels Bürgermeister Peter Klär hat betont, dass die Stadt am Neubau festhalten und die Planungen weiter fortschreiten werden.

Die JUSOS im Kreis St. Wendel haben sich auch zum Neubau der Halle geäußert: „Die geplante Mega-Halle in St. Wendel wird eher ein Mega-Flop. Aus der vielfach angepriesenen Multifunktionshalle mit 1300 Sitzplätze soll nun eine Dreifelder-Halle werden. Nicht nur das die CDU im letzten Jahr quasi im Alleingang dieses Prestigeobjekt geplant hat, nun geraten die Pläne auch noch ins Wanken.“ So Kevin Klein.

„Wir haben die Planungen dieser Halle von Beginn an scharf kritisiert. In unseren Augen wäre das Geld andernorts besser investiert gewesen: in der Sanierung der bestehenden Schulsporthallen beispielsweise. Wenn der Zuschuss von zwei Millionen wegfallen sollte stellt sich die Frage, wie die Stadt diese Lücke schließen soll“, meint Till Hanauer.

„Die gesamte Planung der „Mega-Halle“ wird zunehmend zur Farce. Anstatt weiter Luftschlösser zu bauen, sollten sich Klär und Bouillon auf das besinnen, was wirklich für die Menschen im Kreis zählt, nämlich dass mit ihren Steuergeldern vernünftig umgegangen wird.“ So Kristin Brück abschließend.

Am Dienstag tagt der Stadtrat von St. Wendel. Die Halle wird im Zuge der Haushaltsberatungen sicherlich auch Thema der Sitzung sein.

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