St. Wendel: FDP lehnt HIL Privatisierung ab

Die geplante Privatisierung des HIL Werkes in St. Wendel stößt nun auch bei der FDP auf Ablehnung. Der Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic erklärte dazu: „Die kleine Anfrage der Fraktion der Freien Demokraten zeigt die zu hohen Beraterkosten zur Vorbereitung der Privatisierung der Heeresinstandsetzungslogistik (HIL) und ein undurchsichtiges Vergabeverfahren. Es kann nicht sein, dass 42 Millionen Euro aus dem Etat für Instandsetzung gezogen werden, um Berater zu bezahlen und in der Folge das Geld fehlt für die Bundeswehr. Bisher gibt es kein überzeugendes Konzept und vor allem keine Beschäftigungsgarantie für Sankt Wendel, daher lehne ich nach derzeitigem Stand diese Privatisierung ab.“

Hintergrund: „Die FDP-Fraktion fordert Auskunft über die Zahlung von Honoraren an Anwälte und Wirtschaftsberater im Zusammenhang mit der geplanten Privatisierung von drei Werken der Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HiL) in Darmstadt, Brandenburg und St. Wendel. In einer Kleinen Anfrage (19/2835) will sie unter anderem wissen, weshalb es keine öffentliche Ausschreibung der Beraterleistungen gegeben hat und nach welchen Kriterien die Berater ausgewählt wurden. Zudem wollen die Liberalen erfahren, welche konkreten Leistungen die Berater erbracht haben und wie diese abgerechnet wurden.“ (Quelle: Bundestag).

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