Auf der Bahnstrecke zwischen Saarbrücken und Frankfurt am Main kam es am frühen Montagmorgen, den 2. September 2024, zu einer Rauchentwicklung in einem Regionalexpresszug. Nachdem die Brandmeldeanlage des Zuges ausgelöst hatte, setzte der Lokführer sofort einen Notruf ab und stoppte den Zug auf freier Strecke zwischen dem Bahnhof Türkismühle und dem Haltepunkt Nohfelden. An Bord des Zuges befanden sich zu diesem Zeitpunkt 24 Fahrgäste, ein Zugbegleiter und der Lokführer.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten fest, dass Betriebsstoffe ausgetreten waren und sich am heißen Auspuff entzündet hatten. Dadurch gelangte Rauch über die Klimaanlage in den Fahrgastbereich. Die Insassen suchten eigenständig den hinteren Teil der Zuges auf, um sich in Sicherheit zu bringen. Da das Feuer bereits erloschen war, wurde der defekte Triebwagen des Typs CORADIA LINT 81 in den Bahnhof Türkismühle geschleppt. Dort konnten die Fahrgäste sicher aussteigen und ihre Reise fortsetzen. Verletzt wurde niemand. Die Streckensperrung und die damit verbundenen Zugausfälle führten bis 07:00 Uhr zu erheblichen Beeinträchtigungen im Berufsverkehr.



