Acht Einsatzkräfte der Feuerwehr haben zwischen dem 13. und 20. Juni 2025 in Wolfersweiler einen Atemschutzgeräteträgerlehrgang absolviert. Dabei wurden sie für das Tragen sogenannter Pressluftatmer qualifiziert – umluftunabhängige Atemschutzgeräte, die bei Bränden vor giftigem Rauch und Rußpartikeln schützen sollen.
Der Bedarf an solcher Ausrüstung wächst, da moderne Baumaterialien das Brandverhalten zunehmend verändern. Sie sorgen für eine schnellere Ausbreitung von Bränden und setzen hohe Schadstoffkonzentrationen frei. Die Anforderungen an die Hygiene und den Schutz der Einsatzkräfte steigen dadurch erheblich.
Bei sommerlichen Temperaturen erlernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit den Geräten, Grundlagen über die menschliche Atmung und Atemgifte sowie ihre persönlichen Leistungsgrenzen. Auch ein Besuch der Atemschutzübungsstrecke in Ottweiler gehörte zum Programm. Im nächsten Schritt sammeln die frisch ausgebildeten Geräteträger nun in ihren jeweiligen Löschbezirken an der Seite erfahrener Kräfte Routine, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.





