Der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald ist eigenen Angaben zufolge mit dem Corona-Virus infiziert und befindet sich nun in Isolation.
Auf seiner Facebookseite schreibt er Folgendes:
„Tja, nun hat es auch mich erwischt. Vor wenigen Tagen, am 11. März, jährte sich das erste Auftreten von COVID-19-Fällen im Landkreis St. Wendel. Mittlerweile rauscht die Omicron-Mutante durch die Gesellschaft.“
Ein PCR-Test bestätigte ihm heute, dass er zu Beginn des dritten Pandemiejahres im Landkreis St. Wendel, Corona-positiv sei. „Grippesymptome wie Hals- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Schüttelfrost und erhöhte Temperatur begleiten meine Quarantäne. Ich bin froh, dreimal geimpft zu sein, das scheint die Symptome erträglich zu machen“, berichtet der Landrat.
Wichtige Termine wie die Gedenkfeier in Kusel für die ermordeten Polizisten am Montag; das 50-jährige Jubiläum des Fotoclubs Tele Freisen; das Fußballderby zwischen Freisen und Marpingen; die Inbetriebnahme der App „Wege der Erinnerung„ an der Schule in Türkismühle; den Josefstag des Handwerker- und Gewerbevereins Oberthal und vieles mehr, könne er nicht wahrnehmen, was er bedauere.
Nun sitze er im Homeoffice und nehme an der einen oder anderen Sitzung per Videokonferenz teil, während er sich zugleich erhole.
„Sei‘s drum. Bei den derzeit hohen Fallzahlen ist es nicht verwunderlich. Ständig erreichten mich Hinweise auf positive Tests von Menschen, mit denen ich zu tun hatte. Da reichen auch Maske und Abstand irgendwann nicht mehr aus. 535 neue Fälle gestern. Eine 7-Tage-Inzidenz von 2684. Gesamtfallzahl 16.069 im Kreis, davon 3036 derzeit in Quarantäne und 12.894 genesen. Ich wünsche allen Betroffenen wenig Symptome und eine rasche Genesung“, schreibt Recktenwald



