Landkreis wehrt sich gegen Verlagerung der Orthopädie nach Neunkirchen

Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler Marienhaus Klinikum St. Wendel © Joachim Gies Mobil: 0157 752 99 788 E-Mail: info@joachim-gies.de Web: www.joachim-gies.de

Die politischen Verantwortungsträger des Landkreises St. Wendel haben sich gemeinsam zur laufenden Krankenhausplanung für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel positioniert. In ihrer Stellungnahme unterstützen sie den Regierungsvorschlag, die medizinische Versorgung in Neunkirchen auf die Kreuznacher Diakonie und in St. Wendel auf die Marienhaus-Gruppe zu konzentrieren. Diese Aufteilung soll die Gesundheitsversorgung im nördlichen Saarland langfristig sichern.

Die Politiker betonen die Notwendigkeit, das Krankenhaus in St. Wendel deutlich zu stärken. Sie befürworten die geplante Ansiedlung der Bereiche Geburtshilfe, Frauenheilkunde und Kinderheilkunde am Standort. Diese Maßnahmen seien erforderlich, um die Einrichtung als wichtigen Versorgungspunkt zu erhalten und ein landesweit gleichwertiges medizinisches Angebot zu gewährleisten.

Entschiedenen Widerstand gibt es gegen Pläne, die konservative Orthopädie von St. Wendel nach Neunkirchen zu verlagern. Die Unterzeichner der Stellungnahme sehen darin einen Widerspruch zu den Zusagen der Marienhaus-Gruppe, den Standort St. Wendel stärken zu wollen. Sie fordern vom Träger ein eindeutiges Bekenntnis und ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Weiterentwicklung des Krankenhauses.

Die Kommunalpolitiker signalisieren ihre Bereitschaft zur finanziellen Beteiligung, wenn dadurch die Versorgungsqualität verbessert und die wirtschaftliche Stabilität des Krankenhauses gesichert wird. Diese Zusage hätten sie der Marienhaus-Gruppe bereits vor Monaten gemacht. Zudem müssten die Fördermöglichkeiten des Transformationsfonds für notwendige Investitionen vollständig ausgeschöpft werden.

Die Stellungnahme drängt auf schnelle Gespräche und zeitnahe Entscheidungen. Die Unterzeichner betonen ihre Einigkeit in dieser Frage und ihre Verantwortung für die Bevölkerung der Region. Zu den Unterzeichnern gehören Landrat Udo Recktenwald, alle Bürgermeister des Landkreises, die sechs Landtagsabgeordneten aus der Region sowie die Vorsitzenden der CDU- und SPD-Kreistagsfraktionen.

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