Der Landesvorstand der Senioren-Union Saar hat das Katastrophenschutzzentrum in Namborn besucht. Vor dem Hintergrund häufigerer Wetterextreme informierte sich die Delegation über die dortige Ausstattung und Organisation des Bevölkerungsschutzes.
Manfred Maurer, Landesvorsitzender der Senioren-Union Saar, würdigte bei dem Termin die zunehmende Relevanz zeitgemäßer Schutzkonzepte. Die Einrichtung in Namborn sei vorbildlich für die Vorbereitung auf Wetterextreme, Überschwemmungen oder Blackouts. Besonders hob er die Kooperation zwischen hauptamtlichen Kräften und Freiwilligen hervor.
Zentrumsleiter Dirk Schäfer präsentierte zusammen mit Frank Veit und Nicole Kemmer aus dem Führungsstab die Entstehungsgeschichte der Anlage. Die einstige Lagerhalle wurde zu einer modernen Schaltzentrale umgebaut, die mittlerweile als Knotenpunkt für den Katastrophenschutz im Kreis St. Wendel und landesweit fungiert. Die Einrichtung verwaltet Schutzausrüstungen, meteorologische Messstationen, Warnsirenen und ein digitales LoRaWAN-Funknetz. Zur Ausstattung gehören außerdem eine eigene Reinigung für Schutzkleidung, Reparaturwerkstätten, Unterrichtsräume und große Lagerflächen. Die Besucher zeigten sich besonders von einem Wetterüberwachungsradar und einem neu installierten Klimagefahrenabwehrsystem beeindruckt, das ab 2025 zusätzlich Hitzegefahren erfasst.



