Am 10. März führte der Chor der Wendelinus-Basilika eine musikalische Kreuzweg-Andacht durch, die mit Werken von Franz Liszt und Peteris Vasks die Zuhörer in die Tiefe der Fastenzeit einlud. Die Andacht bot eine einzigartige musikalische Reise, die zur inneren Reflexion anregte.
Stefan Klemm, der Chorleiter der Wendelinus-Basilika, stellte die Besonderheit der Kreuzweg-Kantate „Via Crucis“ von Franz Liszt heraus, ein Werk, das den Leidensweg Jesu durch eine Vielfalt musikalischer Elemente betrachtet. Liszts Komposition, unterstützt durch eine anspruchsvolle Orgelbegleitung, beeindruckte die Anwesenden mit ihrer stilistischen Breite und emotionalen Tiefe. Die 14 Stationen des Kreuzwegs wurden dabei nicht nur musikalisch, sondern auch durch Bildprojektionen dargestellt.
Peteris Vasks‘ Werk „The Fruit of Silence“, inspiriert von einem Friedensgebet Mutter Teresas, rundete den Abend ab. Dieses Stück lud die Zuhörer zu einer meditativen Reflexion über Stille, Gebet und Nächstenliebe ein. In einer Atmosphäre der Besinnung und ohne Applaus endete die dreiviertelstündige Andacht, was den tiefgreifenden Eindruck der musikalischen Darbietungen unterstrich.
Unter der Gesamtleitung von Stefan Klemm und mit Martina Haßdenteufel an der Orgel, demonstrierte der traditionsreiche Chor der Wendelinus-Basilika, der seit über 250 Jahren besteht, erneut sein Engagement für qualitativ hochwertige Chorarbeit in Liturgie und Konzert. Der Chor, bestehend aus über 50 Sängerinnen und Sängern, trifft sich wöchentlich zur Probe und strebt danach, den Ansprüchen guter Laienchorarbeit gerecht zu werden.





