Saarlands Sozialminister Magnus Jung hat die vom Bundeskabinett beschlossene Rentenanpassung von 4,24 Prozent als wichtiges Zeichen in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten bewertet.
Die Erhöhung sei ein Beitrag zur sozialen Stabilität und ein Ausdruck von Verlässlichkeit für Rentnerinnen und Rentner, so Jung. Gleichzeitig äußerte er Unverständnis über zuletzt geäußerte pauschale Zweifel an der gesetzlichen Rentenanpassung aus Berlin.
Jung betonte, dass die gesetzliche Rente ein zentrales Sicherungssystem sei, das Menschen nach jahrzehntelanger Arbeit absichere. Eine Infragestellung dieses Systems gehe an der Lebensrealität vieler Bürger vorbei. Finanzpolitik und soziale Sicherheit dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern gehörten zusammen.
Die Rentenerhöhung stehe daher nicht nur für eine rechnerische Anpassung, sondern auch für den Anspruch, den sozialen Zusammenhalt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu sichern, so der Minister.



