Ehrenabend Zivilcourage würdigt Heldinnen und Helden des Alltags

Innenminister Jost zeichnet 51 mutige Saarländer für Zivilcourage aus

Bildquelle: Jerry Andre

Beim zweiten Ehrenabend Zivilcourage hat Innenminister Reinhold Jost im Saarrondo 51 Saarländerinnen und Saarländer für ihren mutigen Einsatz in gefährlichen Situationen ausgezeichnet. Verliehen wurden neun Rettungsmedaillen und 42 Öffentliche Belobigungen. „Zivilcourage bedeutet, in entscheidenden Momenten Verantwortung zu übernehmen und solidarisch zu handeln. Dies stärkt unsere Gesellschaft und setzt ein deutliches Zeichen gegen Ungerechtigkeit“, erklärte Jost.

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger: „Unser Land lebt von Solidarität, von Menschen, die füreinander eintreten, die dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird und nicht einfach wegsehen. Zivilcourage ist das Rückgrat einer sozial starken Gesellschaft. Die heute Geehrten haben eindrucksvoll gezeigt, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – auch dann, wenn das eigene Wohl in den Hintergrund tritt. Sie verkörpern eine Haltung, die unser Miteinander menschlicher macht: die der helfenden Hand in der Not. Für dieses Engagement verdienen sie unsere höchste Anerkennung und tiefen Dank.“

Bildquelle: Jerry Andre. Personen: Innenminister Reinhold Jost (Bildmitte, hintere Reihe rechts) und Staatssekretär Torsten Lang (Bildmitte, hintere Reihe links) gemeinsam mit allen Geehrten.

Ein herausragendes Beispiel für Zivilcourage ist die Rettung eines Mannes vor dem Ertrinken am Bostalsee. Am 29. Juni 2024 wurde ein Mann außerhalb der Badezone gesichtet, der in Lebensgefahr schwebte. Luis Matula aus Lebach steuerte das Rettungsboot der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) an den Unglücksort, während Michelle-Marie Eich aus St. Ingbert eine Rettungsboje warf. Der Verunglückte konnte die Boje jedoch nicht greifen. In einem mutigen Schritt sprang Rettungsschwimmer Markus Bauer aus St. Ingbert ins Wasser, obwohl er selbst durch die Panik des Mannes gefährdet war. Mit Ruhe und Geschick brachte er den Mann an Bord, wo er stabilisiert und dem Rettungsdienst übergeben wurde.

Um Zivilcourage zu stärken hat die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes die Aktion „Tu was – eine Initiative der Polizei für mehr Zivilcourage“ ins Leben gerufen. Diese Kampagne gibt wertvolle Ratschläge, wie wir in kritischen Situationen richtig handeln können, ohne uns selbst in Gefahr zu bringen.  Dort werden unter anderem sechs Regeln vorgestellt, wie man sich am besten in einer kritischen Situation verhält, um die Angst vor richtigem Einschreiten zu nehmen.

Weitere Informationen dazu gibt es unter www.saarland.de/zivilcourage und unter https://www.aktion-tu-was.de/

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